Eine frohe Weihnachtszeit und die Bitte um Ihre Unterstützung

Liebe Mit-Träger des Goetheanum,
verehrte Mitglieder der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft,

unsere gegenwärtige Zeit bedarf der Initiative und des Einsatzes! Mit diesem Aufruf hoffen wir auf Ihr Mitwirken und Ihre Unterstützung zugunsten des Goetheanum.
Während noch immer rund um die Welt bewegende Veranstaltungen zu «Waldorf 100» stattfinden, sieht sich in Frankreich die anthroposophische Bewegung massiven öffentlichen Angriffen ausgesetzt. In Schweden musste die anthroposophische Klinik und ein Therapeutikum in Järna schließen. – Das Goetheanum als Freie Hochschule versucht in dieser Situation mit seinen Sektionen im Sinne eines Herzorgan inneren Kurs zu halten und in alle Richtungen die Zusammenarbeit zu fördern. Eine Verstärkung erhoffen wir durch die neu berufene Leitung der Allgemeinen Anthroposophische Sektion (Constanza Kaliks, Claus-Peter Röh und Peter Selg), die zu Ostern 2020 ihre Arbeit aufnehmen wird.
Das Goetheanum als Freie Hochschule mit seiner großen künstlerischen Bühne bedarf für diese Tätigkeit immer wieder Ihrer Mithilfe und Ihrer willentlichen Unterstützung als Mitglied und Mitträger des anthroposophischen Impulses. Die Beiträge jedes Mitgliedes sichern eine Grundfinanzierung – an deren Aufbringung die inzwischen 36 Landesgesellschaften in fünf Kontinenten solidarisch arbeiten.
Es gilt jedoch jedes Jahr noch rund eine Million Franken zusätzliche als Spenden für die Deckung des Haushalts zu finden. Wenn dann – wie in diesem Jahr – unerwartete Sonderausgaben eintreten, so kann die finanzielle Lage schnell prekär werden. 2019 musste ein nicht budgetierter Betrag von 580‘000 Franken für die Gebäude- und Geländeunterhaltung aufgewendet werden, darunter allein 330‘000 Franken, um die großen, schweren Innen-Holztüren des Goetheanum im Westen, die den Brandabschnitt des Treppenhauses abschließen, für den heute geforderten Brandschutz zu ertüchtigen. Nur mit Hilfe eines speziell angefertigten Sondergutachten und erheblichem technischer Aufwand konnten diese Holztüren in ihrer Gestaltung erhalten bleiben.
Hier finanziell nach Ihren Möglichkeiten zu helfen, wäre die eine Form der aktiven Mitträgerschaft vor Weihnachten. Eine zweite ist etwas ungewöhnlich und betrifft eine Bitte für Ihren unmittelbaren Umkreis: Die ganze Goetheanum-Leitung möchte mit der Bühne zusammen im Juli 2020 in vier Zyklen und thematischen Schwerpunkten Goethes FAUST 1 & 2 als Schlüssel für das heutige „Drama des modernen Menschen“ der Öffentlichkeit präsentieren. Eine Hinweis-Postkarte finden Sie anbei und ab Dezember können Tickets gebucht werden!  Wir möchten mit FAUST als künstlerischem Bühnengeschehen möglichst vielen Zeitgenossen zu einem inneren Aufwach-Erlebnis verhelfen, ganz nach dem Ausspruch Goethes: „Und mehr habe ich nicht gewollt. Wenn es nur so ist, dass die Menge der Zuschauer Freude an der Erscheinung hat – dem Eingeweihten wird zugleich der höhere Sinn nicht entgehen (zu Eckermann am 25. Januar 1827).“
Nehmen Sie selber an einem dieser Wochenenden an dem 9-stündigen Gesamtkunstwerk teil oder weisen Sie andere in ihrer Umgebung, besonders auch jüngere Menschen, auf diese Möglichkeit hin und/oder unterstützen sie diese praktisch, damit ein solches, biographisch oft prägendes Erlebnis im großen Saal des Goetheanum entstehen kann.
Auf Ihre aktive Mitträgerschaft in diesem Sinne hoffend wünscht Ihnen eine frohe Adventszeit

Ihr Justus Wittich
für den Vorstand und die Goetheanum-Leitung

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