Sozialkunst 2017/18: Seminar 1

Programm und Anmeldung (Pdf)

Die Dreigliederung des Sozialen Organismus –
ein Gesellschaftsentwurf Rudolf Steiners

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 11 bis 19 Uhr
Freitag, 20. Oktober 2017, 9 bis 19 Uhr

Rudolf Steiner entwickelte die Dreigliederung des sozialen Organismus im Jahr 1919 als Gesellschaftsform. Einerseits äußerte er schon 1923, dass die Dreigliederung in der Form, wie er sie zunächst vertreten habe, überholt sei; andererseits erscheint sie gerade heute als Urbild einer sinnvollen Gestaltung des sozialen Lebens einzigartig und heilsam. Einerseits waren die Auswüchse eines zügellosen Wirtschaftslebens und einer ständig weiter wuchernden Staatsbürokratie noch nie so erschreckend wie heute; andererseits erscheint in der Charta der Grundrechte der EU die Dreigliederung als fast selbstverständlicher Ordnungsmaßstab.

Lebt die Dreigliederung noch? Aus welchen Quellen stammt sie? Und hilft sie uns bei der Sozialgestaltung heute?

Inhalte
• Das Rätsel von Ich und Gemeinschaft
• Institutionelle und funktionale Dreigliederung
• Die Dreigliederung als Gestaltungsmittel für moderne Gemeinschaften
• Dreigliederung, Recht und Politik

Rahmenprogramm Donnerstag, 19. Oktober 2017
- 9.30 bis 10.30 Uhr Highlights des Goetheanum
- 20 bis 21.30 Uhr Mehr Demokratie und weniger Politik – Das Rechtsleben des sozialen Organismus. Öffentlicher Vortrag von Claudine Nierth

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