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Faust-Bilder Frederiek Nelissen / Holland

9. Juli bis 28. August 2020 im Foyer, Goetheanum

Die Holländische Malerin Frederiek Nelissen hat durch die Inspiration des in Goethes Faust gezeigten Entwicklungsweges einen umfangreichen Bilderzyklus geschaffen. Anders als auf der Bühne, wo eine äussere Inszenierung den Inhalt des Fausts wiedergibt, bringt die Malerei das intime Seelenerleben zum Ausdruck.
Nach verschiedenen  Kunstausbildungen in Amsterdam und  ‘s Hertogenbosch in den Niederlanden ist Frederiek Nelissen seit 1985 als bildende Künstlerin tätig. Die ausserordentlichen Begegnungen mit anderen Künstlern gaben ihr aber die Impulse, die sie suchte.

ARBEITSWEISE

Es war eine Suche nach Technik und Bearbeitung von Materialien, in die Frederiek Nelissen die Faszination für eine Arbeit in Schichten und Transparenz zum Ausdruck zu bringen versuchte. Diese Schichten bringen ein Gefühl mit sich, in ein Gemälde reisen zu können. Es bringt Bewegung und Tiefe hervor. Die Haut der Leinwand wird damit lebendig und bekommt eine Fülle von Schattierungen. Kennzeichnend für diese Technik ist, dass die Farben nicht auf der Palette gemischt werden, sondern auf der Leinwand selbst. Jedes Mal ist es ein Wunder und Zauber, wie die Farben aufeinander reagieren und sich begegnen. “Der Bewegung in Farbe und Form mit lebendigem Charakter und vielen Nuancen ist meine Suche gewidmet. Material und Form ist die Welt, wie sie uns erscheint. Mein Bestreben ist aber, hindurch zu tasten um damit die Entstehungskraft zu erfahren und so zu gestalten, als ob sie sich im Werden befindet. Meine Inspiration ist die Welt der Prozesse, Änderung, Entwicklung und Metamorphose. Die äussere Form versuche ich, als innerliche Bewegung zum Ausdruck zu bringen.»

 

Wann?

Wer?

Sektion für Bildende Künste

Wo?

Goetheanum
Rüttiweg 45
4143 Dornach/Schweiz

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