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Sektion für Sozialwissenschaften: Jahrestreffen 2013

creado por Sebastian Jüngel |
Am 8. und 9. März 2013 fand am Goetheanum das Jahrestreffen der Sektion für Sozialwissenschaften statt. Neben dem Schwerpunkt Grundeinkommen mit öffentlicher Konferenz am zweiten Tag entstand vor allem ein Bild von der Verfassung der Sektion.

In der Darstellung einzelner Initiativen im Rahmen der Sek-
tion wurde deutlich, dass ihre Mitglieder zum einen am Ver-
ständnis von bis heute fortwirkenden Zusammenhängen und Impulsen arbeiten, etwa am Ersten Weltkrieg anlässlich seines bevorstehenden 100. Jahrestages 2014. Rudolf Steiners Einsatz für die Soziale Dreigliederung des sozialen Organismus fällt in diese Zeit. Heute taucht die soziale Frage in Initiativen wie die zum Grundeinkommen auf. Zum anderen gibt es Tagungen, durch die Menschen zusammengeführt werden, die durch ihre Berufe mit Fragen wie dem Alter befasst oder in sozialen Brennpunkten wie Favelas und Gefängnissen tätig sind. Zum dritten gibt es eine Veranstaltung, um die Berufserfahrungen, die von in der Sektion Tätigen gesammelt worden sind, weiterzugeben.

Für die Fundierung der Arbeit in der Sektion für Sozialwissenschaften sprachen Sektionsmitglieder den Wunsch aus, an den Stunden der Ersten Klasse der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft zu arbeiten. Ein Teilnehmer meinte, dass diese Arbeit auch offen sein sollte für diejenigen, die nicht Mitglied der Hochschule sind. Sektionsleiter Paul Mackay betonte, dass die Mitgliedschaft in der Hochschule für ihn eine zentrale Entscheidung aus Freiheit darstelle. Wer sich entscheide, Hochschulmitglied zu werden, solle die Möglichkeit haben, mit anderen, die dieselbe Entscheidung für sich trafen, zusammenkommen zu können. Nicht umsonst, so Mackay, kenne die Hochschule verschiedene Arbeitschichten: Jede Sektion könne öffentlich oder im Rahmen der Anthroposophischen Gesellschaft oder der Hochschule tätig sein. Im Gespräch wurde unter anderem deutlich, dass es jedem unbenommen bleibt, im Sinne der Hochschule geistig zu arbeiten, insbesondere in der Meditation, und darauf zu achten, wie sich diese Arbeit auswirkt.

Darüber hinaus sei es wichtig, so Mackay, dass die Entwicklung vom Natur- zum Kulturmenschen weitergeführt werde zum freien Menschen. In einer vierten Stufe werde der freie Mensch tätig. Nun könne eine neue Gesellschaft gebildet und an einer Erde gearbeitet werden, die keimhaft Sonne ist. Auf diesen Grundlagen wird ein freies Zusammenwirken von Menschen und geistigen Wesen wirksam.

Zum Thema Grundeinkommen wird gesondert berichtet.


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