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Sektion für Redende und Musizierende Künste: 200 Jahre Friedrich Hebbel

creado por Silke Kollewijn |
Friedrich Hebbel lebte nicht nur im Spannungsfeld der Seelenkräfte; er vermochte sie mit seinem wachen Geist auch darzustellen. Auf Initiative von Claudia Abrecht und Sighilt von Heynitz werden die sprachlichen Schaffenskräfte Friedrich Hebbels in Lyrik und Prosa erlebbar; begleitet werden sie von Slobodan Todorovic am Klavier.

Hebbels Dichtung bewegt sich mit feinem psychologischem Gespür innerhalb der Dramatik des Daseins und der Abgründigkeit der menschlichen Seele: Nacht, Schmerz, Tod, aber auch die Würde des Menschen sind Themen, die ihn sein Leben lang begleiteten. Das historische Gewand seiner Dramen ist eher nur Vorwand für seine Darstellung menschlicher Stärken und Schwächen.

Hebbel konnte dabei dem in sich selbst erlebten Spannungsbogen von leidenschaftlichem Selbstgefühl und idealistischem Welterleben klaren gedanklich-sprachlichen Ausdruck verleihen. Dadurch ist sein Werk – anders als  andere Dichtungen des 19. Jahrhunderts – nicht veraltet.

Das Künstlerische erscheint in ihm als Ausdruck von Weltvorgängen, die sich im Menschen spiegeln und deren Erleben den Künstler nach Gestaltung drängen. Für Hebbel war Kunst auch persönliche Belehrung: «Hab Achtung vor dem Menschenbild, / und denke, dass, wie auch verborgen, / darin für irgendeinen Morgen, / der Keim zu allem Höchsten schwillt!» (Aus: ‹Höchstes Gebot›)

Für die Sektion für Redende und Musizierende Künste am Goetheanum ist das doppelte Hebbel-Jubiläum – der 200. Geburtstag des am 18. März 1813 Geborenen und der 150. Todestag des am 13. Dezember 1863 Gestorbenen – ein willkommener Anlass, an das Schaffen dieses norddeutschen Dichters und Dramatikers zu erinnern. 

Rezitation: 200 Jahre Friedrich Hebbel,  2. Juni 2013, 16:30 Uhr, Goetheanum


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