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Den Mitgliedern der Gruppe "Gelebte Weihnachtstagung" wird der Austtritt nahe gelegt

creado por Wolfgang Held | |   General Anthroposophical Society
Der Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft bittet die Mitglieder der Randgruppe "Gelebte Weihnachtstagung" aus ihren fortwährenden öffentlichen Polemiken gegenüber der Anthroposophischen Gesellschaft und ihrer Antragsflut bei den Generalversammlungen die Konsequenz zu ziehen und aus der Anthroposophischen Gesellschaft auszutreten.

Mit Briefen vom 5. Dezember 2006 wurde den Anhängern der sogenannten "Gelebten Weihnachtstagung" den Austritt nahe gelegt. Für den Fall, dass dieser Empfehlung nicht nachgelebt wird, wurde der Ausschluss angekündigt.

Die Meinungsdifferenzen zwischen der Gruppierung "Gelebte Weihnachtstagung" und der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (AAG) haben sich seit 1993, als ein Kreis von Anhängern von Werner und Michaela Jordan die Zeitschrift "Gelebte  Weihnachtstagung" gegründet hatte, bis heute auf Rechts- und Verfahrensfragen wie Antragsrecht, Redezeiten, ferner auf die Zulassung zu AAG-Publikationsforen konzentriert, von 2002-2005 ausserdem auf die Konstituierungsfrage (Interpretation der Gründungsgeschichte der AAG von 1923-1925). Stil und Tonfall der Vertreter der "Gelebten Weihnachtstagung" sind aus der vom Verein seit 2002 betriebenen Internet-Homepage 888GOYA.org ersichtlich. Die dort ausgehängten Texte schwanken zwischen nörglerischen Rechthabereien und polemischen Angriffen auf die Anthroposophische Gesellschaft. In den publizierten Texten und im Auftritt der betreffenden Personen innerhalb der AAG kommt ein sektiererischer Fanatismus zum Ausdruck.

Aus den im Internet ausgehängten umfangreichen Texten (zur Zeit weit über 2000 Textseiten, zu einem grossen Teil aus der Feder der 1989 aus der AAG ausgetretenen Michaela Jordan) ergibt sich: Die Autoren dieser Texte sind der Meinung, nur sie setzten das Gedankengut von Rudolf Steiner mit der nötigen Ernsthaftigkeit im täglichen Leben um. Nur sie "lebten" das, was Rudolf Steiner bei der Gründung der AAG an der Weihnachtstagung von 1923 gewollt habe (deshalb der Name "gelebte" Weinhachtstagung). Für die meisten Mitglieder und den Vorstand der AAG sei dieses Gedankengut hingegen etwas Äusserliches, Oberflächliches. Die durch Publikationen und Voten in Erscheinung tretende Anhängerschaft von Werner und Michaela Jordan ist in den 17 Jahren von 1989 bis 2006, gemessen an der Mitgliederzahl der AAG, stets gering geblieben (ca. ein Promille). Der fehlende Nachhall, den die Gruppierung in diesen 17 Jahren gefunden hat, erklärt das Ringen um mehr Redezeit in den anthroposophischen Versammlungen und um mehr Raum in den anthroposophischen Medien. Denn die Zeitschrift "Gelebte Weihnachtstagung", über deren Auflagengrösse sich die Herausgeber ausschweigen, und die Homepage 888GOYA.org finden inner- und ausserhalb der anthroposophischen Bewegung kaum Beachtung.  "Gelebte Weihnachtstagung" und AAG divergieren im Verständnis von Rudolf Steiners Gedankengut kaum. Der Vorwurf seitens der "Gelebten Weihnachtstagung" beschränkt
sich vielmehr darauf, die AAG "lebe" dieses Gedankengut nicht mit dem nötigen Ernst bzw. Fanatismus.
Trotz ihrer geringen Zahl hat diese Gruppierung in den jüngsten Jahren zuweilen die Mehrheit aller Anträge an den Versammlungen gestellt. Von den insgesamt 57 Mitglieder-Anträgen, die in den Generalversammlungen der AAG von 1999-2006 gestellt wurden, stammten 37 von Mitgliedern der "Gelebten Weihnachtstagung", 20 von allen andern Mitgliedern - und dies bei einem Zahlenverhältnis der sichtbar aktiven Anhänger der "Gelebten Weihnachtstagung" von rund einem Promille, gemessen an der gesamten Mitgliederzahl der AAG! Trotz der überbordenden Flut ihrer Fragen, Anträge und Voten wirft die "Gelebte Weihnachtstagung" dem Vorstand immer wieder vor, er trage die Schuld daran, dass für die vertiefte Behandlung der gestellten Fragen zu wenig Zeit vorhanden sei.

Untenstehend: Brief vom 5. Dezember 2006 an die betreffenden Mitglieder. Veröffentlicht im Nachrichtenblatt für die Mitglieder der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft

 


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