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Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft: Konferenz der Generalsekretäre

creado por Sebastian Jüngel |
Bei der Konferenz der Generalsekretäre von 6. bis 9. November am Goetheanum zeichneten sich neue Arbeitsformen und Sichtweisen ab.

Die Generalsekretäre René Becker (FR), Peter Glasby (AU), Kristina Lucia Parmentier (BE) und Hartwig Schiller (DE) sowie Paul Mackay und Bodo von Plato vom Vorstand am Goetheanum geben einen Eindruck von den Inhalten der Konferenz der Generalsekretäre in aphoristischer Form (Vorabdruck aus "Anthroposophie weltweit" Nr. 12/2012 in Auswahl):

Weltgespräch: Helmut Goldmann (AT) referierte über Grenzerlebnisse anhand der ersten drei Leitsätze. Berichte aus Neuseeland und Japan zeigten deren derzeitige prekäre Lage ebenfalls als ein Grenzerlebnis. Grenzerfahrungen treten im praktischen Leben fordernd, auf dem Schulungsweg zunächst eher freilassend auf. Entscheidende Hilfen kommen aus einer geis­tigen Arbeitsgemeinschaft, im Gespräch.
Anthroposophische Gesellschaft: Das Jahresthema 2012/13 "Identität der Anthroposophischen Gesellschaft" stand unter dem Motto "Zum Wesen und Leben der Anthroposophischen Gesellschaft". Hartwig Schiller (DE): "Damit blicken wir auf das, was wir als Wirklichkeit erleben und was unsere inneren Impulse sind." Paul Mackay: "Initiative im Rahmen der Gesellschaft bedeutet nicht, das eigene Anliegen durchzudrücken, sondern dass für Initiative Raum geschaffen wird durch Vermitteln, Halten und Verwandeln. Die Qualität der Gesellschaft zeigt sich im Schicksalsmoment."
Hochschule für Geisteswissenschaft: Marc Desaules (CH) arbeitete heraus, wie sich der Schüler in den alten Mysterien den Mysterienwahrheiten unterstellte, während in den neuen Mysterien das Individuelle des Schülers miteinbezogen wird. Das Gelöbnis wandelte sich zum freien Vertragsverhältnis, der Schüler zum Mitglied, der Lehrer Rudolf Steiner zum Leiter beziehungsweise zum Vorstandsmitglied. Zentral sei die Bereitschaft zur Repräsentanz.
Gesellschaft, Hochschule und Lebensfelder: Die Schwelle zum Eintritt in die Gesellschaft wird als zu hoch, die in die Hochschule als zu niedrig erlebt. Wer aber in einem Lebensfeld Verantwortung übernimmt, repräsentiert Anthroposophie, auch ohne Mitglied der Gesellschaft oder der Hochschule zu sein. Während bisher Anthroposophie vor allem durch Gründungen, Vorträge und Publikationen vertreten wurde, findet heute die neue, mitten im Leben stehende Generation Anthroposophie auf der Erde vor und nimmt sie als Fähigkeit, als Lebens- und Arbeitsweise wahr. Wie ist vor diesem Hintergrund eine Beziehung zu Gesellschaft und Hochschule herstellbar?
Kooptierung Joan Sleigh: Nicht zuletzt aus diesem Bewusstsein wurde Joan Sleigh ("Anthroposophie weltweit" Nr. 7–8/2012) als Vorstandsmitglied nominiert. Sofern sie von der Generalversammlung bestätigt wird, werden mit ihr erstmals Erfahrungen als Mutter und aus der Südhemisphäre in den Vorstand eingebracht werden.
Zäsur Seija Zimmermann: Als Vorbereitung der Zäsur von Seija Zimmermann wurde auf ihre ersten sieben Jahre im Vorstand am Goetheanum geblickt. Die Konferenz empfiehlt der Generalversammlung die Bestätigung für weitere sieben Jahre.
Erweiterte Vorstandssitzungen: Die Konferenz bestätigte die Arbeitsweise der erweiterten Vorstandssitzungen für ein Jahr mit den Mitgliedern des Vorstands am Goetheanum, Marc Desaules (CH), Ron Dunselman (NL) und Hartwig Schiller (DE).


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El Goetheanum es la sede de la Escuela Superior Libre para la Ciencia Espiritual y la Sociedad Antroposófica mundial. La Escuela Superior Libre para la Ciencia Espiritual, con sus once secciones, participa activamente en la investigación, el desarrollo, la enseñanza y la implementación práctica de sus resultados y cuenta con el apoyo de su trabajo por parte de la Sociedad Antroposófica.

Los eventos van desde conferencias hasta coloquios especializados, hasta grandes congresos internacionales e incluyen actuaciones de sus propios conjuntos y apariciones como invitado en teatro, teatro, títeres y música.

Ubicado en el paisaje del Jura, a 10 kilómetros al sur de Basilea, el Goetheanum se eleva en su expresiva arquitectura en la colina Dornach con un pintoresco parque jardín, cafetería y librería.