Ökonomie der Brüderlichkeit

Programm und Anmeldung (Pdf)

im Umgang mit Kaufen, Leihen und Schenken

17.–19.11.2017

 

 

Einladung

Eine Ökonomie kann als brüderlich bezeichnet werden, wenn an jeder Stelle in dem ihr zugrundeliegenden Finanz­kreislauf fortwährende Ausgewogenheit herrscht, das heisst: wenn beim Austauschen von Werten keiner ohne Zuspruch der Anderen sich bevorzugt, sich in eine Vor­machtstellung bringt, andere zu seinem Vorteil arbeiten lässt. Das Hypomochlion, die Zunge an der Waage, an der diese Ausgewogenheit gesucht und gestaltet werden kann, ist da, wo in einem assoziativen Vorgang der jeweils richtige Preis ermittelt wird. Angesichts der drei im Finanzkreislauf auftretenden Geldarten können wir demnach sagen:

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Kaufgeld, als die produzierenden Arbeiter und die beteiligten Händler für sich und für die zu ihnen gehö­renden Nichterwerbstätigen (Kinder, Studierende, Kranke, Arbeitslose, Alte etc.) anteilmässig an Lebensbedarf benö­tigen, bis ein gleiches Produkt neu hergestellt und zum Verkauf bereitgestellt ist.

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Leihgeld, als durch die Anwendung von Produk­tionsmitteln (Saatgut, Werkzeug, Maschinen, Liegenschaften etc.) an Mehrwert erzeugt und befristet dem Kapitalaustausch für die Erneuerung und Weiterentwicklung der Produktions­ mittel zugeführt werden soll.

«Der richtige Preis» enthält nicht weniger, aber auch nicht mehr an Schenkgeld, als aus dem befristeten Kapitalaus­ tausch herausgenommen und den im produktionsunab­hängigen, freien Kultur­ und Geistesleben tätigen Arbeitern (Lehrer, Ärzte, Künstler, Priester etc.) à fonds perdu für ihren Lebensunterhalt zur Verfügung gestellt werden soll, damit sie eine fruchtbare geistige Entwicklung der Menschheit fördern und entfalten können.

Die Tagung wendet sich an alle – Finanzverantwortliche, Angestellte, Fachleute, Laien, Konsumenten, Eigentümer, Schuld­ner und Gläubiger –, die angesichts der Weltwirtschaftslage die Frage nach konkreten Möglichkeiten für eine Veränderung ihres Finanzverhaltens bewegt und die dafür ethisch­praktische Ideen suchen.

Programmübersicht

Bitte anklicken (Pdf)

Tagungsinformationen

Ökonomie der Brüderlichkeit – im Umgang mit Kaufen, Leihen, Schenken
Freitag, 17., bis Sonntag, 19. November 2017

Anmeldung erbeten bis: Freitag, 27. Oktober 2017

Tagungspreis
Bitte wählen Sie einen der hier aufgeführten Tagungsbeiträge nach freiem Ermessen aus:
100 CHF, 125 CHF, 150 CHF, 175 CHF, 200 CHF, 250 CHF, 300 CHF, 500 CHF

Information Tagungskosten: Der durch die Tagungseinnahmen aufzubringende Betrag bildet sich aus den Gesamtkosten für Administration, Referentenund Künstlerhonorare, für die Eurythmieaufführung sowie für Spesen und Pausenverpflegung und beläuft sich auf gut 30 000 Franken. Je nach Anzahl Tagungsteilnehmern und verkauften Einzeleintritten für das Abendprogramm ergibt sich daraus ein durchschnittlicher Tagungsbeitrag pro Person zwischen CHF 100.– und CHF 200.– (inkl. Zwischen-, jedoch ohne Hauptmahlzeiten). Wir bitten, bei der Anmeldung einen Beitrag nach eigenem Ermessen, jedoch mindestens CHF 100.–, zuzüglich CHF 75.– für 1 Mittag- und 2 Abendessen, anzugeben. An der Tagung werden wir je nachdem eine weitere Zuwendung erbitten, beziehungsweise den Überschuss dem Goetheanum spenden. Auf jeden Fall möchten wir die Erfolgsrechnung der Tagung mit einem ausgeglichenen Ergebnis abschliessen.

Tagungsverpflegung
Die Tagungsverpflegung (vegetarisch) beinhaltet 1 Mittagessen (am 18.11.) und 2 Abendessen (am 17. und 18.11.) zum Gesamtpreis von 75 CHF. Die Mahlzeiten sind nicht einzeln buchbar. Nahrungsmittelunverträglichkeiten können in diesem Rahmen leider nicht berücksichtigt werden.

Parkkarte
für die Dauer der Tagung: 14 CHF (nicht unmittelbar um das Goetheanum). Bei Behinderung bitte Ausweis sichtbar im Auto hinterlegen.

Zahlungsmodi/Bestätigung
Kreditkarte (alle Länder): 
Der Totalbetrag wird nach Bearbeitung der Anmeldung Ihrer Karte belastet. Die Anmelde- und Zahlungsbestätigung wird Ihnen per E-Mail oder Post zugesandt.
Rechnung Schweiz: Nach Bearbeitung Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung mit Rechnung. Bitte beachten Sie, dass Rechnungen nur bis 10 Tage vor Veranstaltungsbeginn verschickt werden. Danach sind nur noch Zahlungen per Abbuchung der Kreditkarte oder bei Ankunft möglich.
Rechnung Euro-Raum: Nach Bearbeitung Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung mit Rechnung (deutsches Euro-Konto). Bitte beachten Sie, dass Rechnungen nur bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn verschickt werden. Danach sind nur noch Zahlungen per Abbuchung der Kreditkarte oder bei Ankunft möglich.
Andere Länder: Nach Bearbeitung Ihrer Anmeldung wird Ihnen eine Anmeldebestätigung per Post oder E-Mail zugestellt. Die Zahlung erfolgt entweder per Abbuchung der Kreditkarte oder bei Ankunft am Empfang. Zahlungen per Überweisung sind nicht möglich.

Bitte beachten Sie, dass der Tagungsbeitrag vor Beginn der Tagung bei uns eingegangen/entrichtet sein muss.

Tagungskarten: Bezahlte Karten können ebenso wie bis dahin nicht bezahlte bis spätestens eine halbe Stunde vor Beginn am Empfang abgeholt werden. Neben Bargeld in CHF oder € akzeptieren wir auch VISA, MasterCard, ec-direkt und Postcard-Schweiz.

Annullierung: Diese Buchungen sind verbindlich. Falls Sie diese nicht in Anspruch nehmen können, informieren Sie uns bitte bis spätestens einen Tag vor Veranstaltungsbeginn (16.11.2017)

Datenverarbeitung: Die Adressdaten werden elektronisch erfasst und gespeichert.

Anmeldung

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Diese Buchungen sind verbindlich. Falls Sie diese nicht in Anspruch nehmen können, informieren Sie den Empfang am Goetheanum bitte bis spätestens einen Tag vor Veranstaltungsbeginn (16.11.2017).
 
Vortreffen am 17.11. um 14 Uhr: Keine Anmeldung erforderlich
Werkstätten, Darstellung konkreter Projekte, künstlerische Kurse am 18.11.: Anmeldung bei Tagungsbeginn am Infotisch
 
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(falls Rechnung an Institution, bitte Adresse der Institution angeben)
 
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Für das halbjährlich erscheinende Goetheanum-Veranstaltungsmagazin bitte hier klicken (Pdf-Download) http://www.goetheanum.org/veranstaltungen/veranstaltungsmagazin/
 
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Ich bestätige mein Einverständnis mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs), insbesondere den Anmelde- und Annullierungsbedingungen.
 
* Pflichtfeld
 

Unterkünfte

Ausführliche Informationen zu Unterkünften in der Nähe des Goetheanum finden Sie unter Besucherinformationen.

Veranstaltungsort

In der Schweizer Juralandschaft, südlich von Basel, befindet sich das Goetheanum. Als Kulturhaus mit Theaterbetrieb, Hochschule und Tagungszentrum finden hier jährlich rund 700 Veranstaltungen statt. Der denkmalgeschützte Bau gilt als beeindruckendes Vorbild der organischen Architektur.

Anfahrt

mit dem Zug
ab Bahnhof Basel SBB (Schweizer Bahnhof Basel) Richtung Laufen mit der S3 bis Dornach-Arlesheim, dann weiter mit Ortsbus 66 bis Haltestelle "Goetheanum". (Fahrzeit ca. 30 Min.)

mit der Strassenbahn
ab Bahnhof Basel SBB mit der Tram-Linie 10 bis Bahnhof Dornach-Arlesheim. Weiter mit Ortsbus 66 bis Haltestelle "Goetheanum". (Fahrzeit ca. 50 Min.)

mit dem Auto
Autobahn Basel Richtung Delémont (H 18), Ausfahrt Reinach-Süd, Wegweiser Dornach, dann Wegweiser Goetheanum. (Fahrzeit ab Basel City ca. 20 Min.)

zu Fuss
ca. 15 Minuten vom Bahnhof Dornach-Arlesheim bergauf, den Wegweisern folgend

Zum Veranstalter: Sektion für Sozialwissenschaften in Zusammenarbeit mit: Anthroposophische Gesellschaft in der Schweiz — Allgemeine Bodentreuhand-Gesellschaft — Die Christengemeinschaft Schweiz — confoedera-Förderverein — CoOpera Sammelstiftung — Freie Gemeinschaftsbank Basel — Gemeingut Boden — IG Soziale Dreigliederung-GWÖ — Konsumentenverband Basel — NWO-Stiftung Belcampo — Stiftung Edith Maryon Basel — Stiftung TRIGON Arlesheim