Neuer Eingangsbereich im Westen

Erstellt von Sebastian Jüngel |
Als Auftakt von Jahrestagung und Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft wurde am 18. März der neu gestaltete Bereich des Westeingangs mit den rund 200 Anwesenden feierlich eröffnet.

Das jüngste Mitglied in Dornach, Angelika Kissling  (21), durchschnitt das goldene Band. Vor dem Foyer folgte die Würdigung der beteiligten Personen und Firmen durch Paul Mackay (Vorstand), darunter Yaike Dunselmann (NL) als Architekt, Martin Zweifel und Susanne Böttge (Goethe­anum) als Bau­leitung. Anschließend regte Justus Wittich (Vorstand) an, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um jemand Neues kennenzulernen. Kaum war dies ausgesprochen, tönte im Eingangsbereich ein kräftiges Gemurmel.

Die Wegführung auf dem Goetheanum-Gelände ist nun deutlich zum Westen mit dem Haupt­eingang gerichtet. Dort kann man vom großzügigeren Windfang neu links die Garderobe nutzen sowie Bücher und Postkarten kaufen; rechts gibt es Eintritts­karten für Veranstaltungen am Goethe­anum und Auskünfte. Diese funktionale Neugliederung wird unterstützt durch zusätzliche Durchgänge im Inneren und neue Fenster nach außen. Der durchlässigere und lichtere Eingangsbereich im Westen lässt sich lesen als Botschaft: "Willkommen am Goetheanum".

Zu was aber wird man willkommen geheißen? Darauf gibt aktuell eine Fotoausstellung Antwort. Man betritt sie, indem man an Faust und Mephisto vorbei in das Foyer vor dem Grundsteinsaal tritt. Hier hängen weitere Szenenfotos der Neuinszenierung von Goethes "Faust 1 und 2", der  für den esoterischen Kern des Goethe­anum steht: der strebende Mensch zwischen Widerstand und Versuchung, im "Faust" zusammengefasst und personi­fiziert durch Mephistopheles. Wer das Goethe­anum besucht, wird eingeladen, im Lichte der Außenwelt Fragen des Innen­lebens nachzugehen.

Angelika Kissling eröffnet den neu gestalteten Eingang im Westen des Goetheanum (Foto: Sebastian Jüngel)
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