Mitgliederversammlung bestätigt Schatzmeister Justus Wittich

Mehr Eigenverantwortung für Mitarbeitende, Bekenntnis zur Vielfalt der Mitglieder, Finanzen auf gutem Weg, Schatzmeister Justus Wittich bestätigt – das sind Motive rund um die Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft von 11. bis 13. April. 

Nach der Generalversammlung 2018 mit Nichtbestätigung zweier Mitglieder des Vorstands hat die Goetheanum-Leitung vieles neu gegriffen. Betriebsseitig wurde die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden gestärkt. Aufseiten der Anthroposophischen Gesellschaft setzt sich der Vorstand dafür ein, Verschiedenheit als Reichtum zu verstehen: Menschliches Leben zeigt sich in den vielfältigen individuellen inneren Motiven und ist geprägt von den kulturellen Traditionen und vom Rechtsrahmen des Landes, in dem man lebt. Zudem hat der Vorstand die Kommunikation mit den Mitgliedern weltweit ausgebaut. 

2018 gab es Fortschritte in der Sanierung des Haushalts. In einem mehrjährigen Prozess soll das strukturelle Defizit weiter reduziert werden und die Jahresrechnung bis 2020 mindestens ausgeglichen sein. Dass das Ergebnis 2018 sogar positiv ausfällt, hat verschiedene Gründe: Nichtwiederbesetzen von frei gewordenen Stellen, sparsames Haushalten sowie Steigerung von Erträgen. Schatzmeister Justus Wittich: «Wir haben unser Strukturdefizit noch nicht überwunden. Die 2016 und 2017 entstandene Liquiditätslücke und das in der Bilanz negativ gewordene Eigenkapital sind wieder aufzufüllen.» Das Goetheanum trägt sich durch Spenden, Legate und Einnahmen aus Veranstaltungen.

Die Generalversammlung bestätigte die Amtszeit von Justus Wittich im Vorstand für weitere sieben Jahre mit 455 Stimmen bei 53 Gegenstimmen und 22 Enthaltungen.

Matthias Girke gratuliert seinem bestätigten Kollegen im Vorstand Justus Wittich (Foto: Sebastian Jüngel)
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