Bibliothek

Die Goetheanum Bibliothek 
umfasst rund 110.000 Bücher.

Öffnungszeiten:
Dienstag, 14 bis 19 Uhr
Freitag, 14 bis 18 Uhr

 

 

 

Studium

Im Herbst beginnen die neuen Studiengänge. Das Studienjahr in deutscher, englischer und spanischer Sprache beginnt am 8. Oktober 2018.

Neue Studiengänge: ‹Postgraduate Stage Kurs› und ‹Anthroposophie durch Eurythmie›.

Das berufsbegleitende Angebot startet mit den Kursreihen ‹Grundlagen der Anthroposophie› und ‹Goethes Naturwissenschaften entdecken› am 26./27. Oktober 2018.

Forschung

Die Sektionen der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft gehen weltweit Fragestellungen und Forschungsprojekten nach. Hier Einblicke in einige der aktuellen Vorhaben: Naturwissenschaft · Landwirtschaft · Medizin · Heilpädagogik und Sozialtherapie · Pädagogik · Mathematik-Astronomie · Schöne Wissenschaften · Redende und Musizierende Künste · Bildende Künste · Sozialwissenschaften · Jugend

Verlag am Goetheanum

Der Verlag am Goetheanum ist der älteste anthroposophische Verlag.

Aus dem Leben am Goetheanum

02.05.2017 07:00 Alter: 1 year
Von: Sebastian Jüngel

Zwei Gespräche zur Neuinszenierung von Goethes ‹Faust 1 und 2›

Am Goetheanum wird seit Jahrzehnten Goethes ‹Faust 1 und 2› ungekürzt gezeigt. In öffentlichen Gesprächen zeigen Regisseur Christian Peter, Dramaturg Alexander Höhne und Intendant Stefan Hasler, was es mit Einschätzungen der Neuinszenierung von ‹revolutionär› bis ‹chaotisch› auf sich hat.


Faust 2017 am Goetheanum: Christian Peter als Mephisto, Boris Sirdey als Kaiser (Foto: Georg Tedeschi)

Dass Goethes ‹Faust› gespielt wird, ist keine Besonderheit; auch der zweite Teil ist inzwischen häufiger zu sehen. Außer der Goetheanum-Bühne hat jedoch bisher nur Peter Stein 2000 eine vollständige Aufführung beider Teile gewagt. Wie hält Christian Peter den Spannungsbogen einer 17-stündigen Aufführung? Er schafft Bezugspunkte als Leitmotive. So ist das Bühnenbild von einem halbrunden, bühnenhohen Gerüst geprägt. Einbezogen in choreografierte Umbauten, vollzieht es zunächst eine sich einwickelnde, dann eine sich auswickelnde Spirale. In ‹Faust 2› taucht das Motiv des Halbrunds in verwandelter Gestalt wieder auf: als frei montierbare Einzelteile, die mal ein Ganzes, mal eine Zersplitterung ins Bild bringen.

Für Christian Peter erlaubt erst eine ungekürzte Aufführung den Einblick in den ganzen Ideenkosmos Goethes. Neben den Schlüsselszenen kommt auch unterhaltsamen Langszenen wie Walpurgisnachtstraum und ‹Mummenschanz› eine Bedeutung zu, heute lesbar als medial verstärkte Ablenkungen. Als weiteres Beispiel nennt Christian Peter den oft weggelassenen vierten Akt von ‹Faust 2›: «Hier wird deutlich, wie sich eine Organisation Vorteile verschafft, ohne selbst etwas anderes getan zu haben, als moralischen Druck auszuüben.»

Ein dritter Aspekt ist der Zusammenhalt ganzer Szenen durch musikalische Elemente. Florian Volkmann hat dazu eine breite Palette an Stilen von Barockmusik über Volkslieder und Pop bis zu atmosphärischen Klangräumen geschaffen.

Zwei Monate vor der Wiederaufnahme stellen sich der Regisseur Christian Peter, der Dramaturg Alexander Höhne und der Intendant Stefan Hasler dem Publikum. Sie stellen die Komplexität, die roten Fäden sowie Rückfragen an ein solches Gesamtkunstwerk dar und geben Raum, die Umsetzung kritisch zu befragen.

8. Mai, 18.30 Uhr: Gesamtdramaturgie/Regiekonzept
18. Mai, 18.30 Uhr: Einsatz der Musik (mit praktischen Beispielen).

Details und ‹Faust›-Tagungen


Veranstaltungen heute

17:00

Begleitstudium Grundlagen der Anthroposophie

Sechs Wochenendseminare mit Constanza Kaliks, Robin Schmidt und Bodo von Plato

17:00

Religionslehrer-Tagung

Gold, Geld, Gewissen

Lernen, um in der Welt zu arbeiten

09:30

Glissez, Mesdames, glissez!

Eurythmiekurs mit Isabelle Julienne. Französische Eurythmie für EurythmistInnen und Interessierte. Anmeldung und Information: srmk@goetheanum.ch

11:00  · Schreinereisaal

Wertvoller als Gold

16:30  · Rudolf Steiner Halde Saal

Poetische Soirée IV: Die Liebe, die im Ich das Du empfangen

Führungen

Allgemeine Führung mit einer Einführung in die Geschichte des Goetheanum, in die Biografie Rudolf Steiners und die Grundlagen der Anthroposophie: samstags, 14 Uhr. Treffpunkt: Empfang. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auf Deutsch und Englisch.

| Weitere Informationen
| Themenführungen (auf Bestellung)

Ausstellungen

01.11.2017 – 01.08.2018

Montag bis Freitag 9 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 17 Uhr, Sonntag 10 bis 16 Uhr

Ausstellung in der Buchhandlung

Marmorskulpturen von Margrit Rotzler, Glasbilder von Monika Wächter-Kagermeier, Bronzeplastiken von Gerhard Helmers, Granitskulpturen von Duilio A. Martins, Eurythmiefiguren von Anna Köhl. Ausstellung in der Buchhandlung

22.03.2018 – 31.07.2018

Täglich von 8 bis 17 Uhr

Bewegung, Gefühl, Charakter

Eurythmiefiguren aus der Entstehungszeit von Edith Maryon und Rudolf Steiner. Ausstellung in der Vorstandsetage (täglich 8 bis 17 Uhr) sowie im Rudolf Steiner Archiv (Montag bis Freitag 15 bis 18 Uhr)

05.05.2018 – 29.08.2018

Montag bis Freitag 9 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 17 Uhr

"INSPIRATION" Licht, Finsternis und Farbe

Ausstellung von Andrea Raiser in der Buchhandlung. Vernissage am 5. Mai um 16 Uhr

11.05.2018 – 13.06.2018

Täglich von 8 bis 22 Uhr

Kleine Ausstellung von Malereien

Ulrich Oelssner. Vitrinenaustellung

Bitte beachten Sie
die reduzierten Öffnungszeiten
des Grossen Saals:

2.–6.4., 27.4., 19.–24.7: Keine Besichtigung

22.-24.3.: 13.30–14.00


Das Goetheanum ist Zentrum eines weltweit tätigen Netzwerks spirituell engagierter Menschen. Als Sitz der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft dient es dem Austausch über spirituelle Fragen und der Fortbildung auf künstlerischem und wissenschaftlichem Feld. Die Veranstaltungen reichen von Vorträgen über Fachkolloquien bis zu großen internationalen Kongressen und umfassen Aufführungen der eigenen Ensembles und Gastspiele in Eurythmie, Schauspiel, Puppenspiel und Musik. Gelegen in der Juralandschaft, 10 Kilometer südlich von Basel, erhebt sich das Goetheanum in seiner expressiven Architektur auf dem Dornacher Hügel mit malerischem Gartenpark, Café, Buchhandlung und Kartenshop.