Bibliothek

Die Goetheanum Bibliothek 
umfasst rund 110.000 Bücher.

Öffnungszeiten:
Dienstag, 14 bis 19 Uhr
Freitag, 14 bis 18 Uhr

Sommerferien
2. Juli – 20. Juli
30. Juli – 24. August

Studium

Im Herbst beginnen die neuen Studiengänge. Das Studienjahr in deutscher, englischer und spanischer Sprache beginnt am 8. Oktober 2018.

Neue Studiengänge: ‹Postgraduate Stage Kurs› und ‹Anthroposophie durch Eurythmie›.

Das berufsbegleitende Angebot startet mit den Kursreihen ‹Grundlagen der Anthroposophie› und ‹Goethes Naturwissenschaften entdecken› am 26./27. Oktober 2018.

Forschung

Die Sektionen der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft gehen weltweit Fragestellungen und Forschungsprojekten nach. Hier Einblicke in einige der aktuellen Vorhaben: Naturwissenschaft · Landwirtschaft · Medizin · Heilpädagogik und Sozialtherapie · Pädagogik · Mathematik-Astronomie · Schöne Wissenschaften · Redende und Musizierende Künste · Bildende Künste · Sozialwissenschaften · Jugend

Verlag am Goetheanum

Der Verlag am Goetheanum ist der älteste anthroposophische Verlag.

Aus dem Leben am Goetheanum

07.04.2017 11:19 Alter: 1 year
Von: Christiane Haid

Veranstaltungen zum 140. Geburtstag von Maximilian Woloschin am Goetheanum

Maximilian Woloschin (1877–1932) gehört zu den bedeutendsten Dichtern des ‹Silbernen Zeitalters› der russischen Literatur. Woloschin war zudem Literaturkritiker, Maler und an allen Gebieten der Kunst interessiert. Das Goetheanum gedenkt seiner anlässlich seines 140. Geburtstags in mehreren Veranstaltungen.


Maximilian Woloschin (Fotoquelle: unbekannt)

Bis Maximilian Woloschin seine dichterische Laufbahn begann – sein erstes Gedicht schrieb er mit 13 Jahren –, machte er manches durch: Verbannung und Verhaftung bewirkten in ihm schon als Studenten eine kritische Haltung. Ausgedehnte Studienreisen in ganz Europa formten das Werden seiner Dichtung und Malerei. Er war als Literaturkorrespondent und Rezensent für verschiedene russische Zeitschriften aus dem Ausland – vor allem aus Paris – bekannt. 

1905 begegnete er Rudolf Steiner. In Woloschins Werk finden sich Grundgedanken der Anthroposophie auch in dichterischer Form, die er jedoch nicht einfach übernimmt, sondern auf seine Weise künstlerisch umwandelt. Die Revolution in Russland sah er als eine notwendige, aber furchtbare Prüfung an. 1903 hatte sich Woloschin in Koktebel auf der Krim ein Haus gebaut, in das er sich, viele Verbindungen zu Künstlern und Anthroposophen pflegend, ab 1916 zurückzog und die Wirren der Revolution und des Bürgerkriegs überstand. Sein ‹Haus des Dichters› ist als ein einzigartiges Denkmal europäischer Kultur zu Beginn des 20. Jahrhunderts erhalten geblieben und ermöglicht bis heute vielen russischen Künstlern und Kulturschaffenden unter anderem auch eine Begegnung mit der Anthroposophie.

9. April, 15 Uhr: Eurythmie ‹Auf den Pfaden Kains›
Nach dem Poem ‹Tragödie der materiellen Kultur› von Maximilian Woloschin und Musik von Francis Jean Marcel Poulenc, Eurythmiegruppe Moskau unter Leitung von Tatjana Khazieva

9. April, 16.30 Uhr: Poetische Soirée «Man wunderte sich, dass er am Leben blieb»
Max Woloschin als Widerstandskämpfer, Betrachtung von Peter Selg, Rezitation vom russischen Sprechchor unter Leitung von Elena Krasotkina

Bis 17. April: Ausstellung Maximilian Woloschin
Goetheanum, Konferenzraum. Öffnungszeiten

Buch
Sergej O. Prokofieff: Maximilian Woloschin. Mensch Dichter Anthroposoph, Verlag am Goetheanum, 2006, 96 Seiten, Euro 10/Franken 15.


Veranstaltungen heute

Besichtigungen

Besichtigung: täglich 8 bis 22 Uhr
Führung: samstags, 14 Uhr. Treffpunkt: Empfang. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auf Deutsch und Englisch.
Themenführungen (auf Bestellung)

Ausstellungen

05.05.2018 – 29.08.2018

Montag bis Freitag 9 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 17 Uhr

"INSPIRATION" Licht, Finsternis und Farbe

Ausstellung von Andrea Raiser in der Buchhandlung. Vernissage am 5. Mai um 16 Uhr

30.06.2018 – 21.09.2018

Täglich von 8 bis 22 Uhr

Malereien zu Gedichten

Christiane Usadel. Vitrinenausstellung im Foyer

13.09.2018 – 30.11.2018

Täglich von 8 bis 22 Uhr

Zum Leben und Werk des Dichters und Malers Johannes Leibl (1907-1943)

Andrea Hitsch. Vitrinenaustellung

Das Goetheanum ist Zentrum eines weltweit tätigen Netzwerks spirituell engagierter Menschen. Als Sitz der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft dient es dem Austausch über spirituelle Fragen und der Fortbildung auf künstlerischem und wissenschaftlichem Feld. Die Veranstaltungen reichen von Vorträgen über Fachkolloquien bis zu großen internationalen Kongressen und umfassen Aufführungen der eigenen Ensembles und Gastspiele in Eurythmie, Schauspiel, Puppenspiel und Musik. Gelegen in der Juralandschaft, 10 Kilometer südlich von Basel, erhebt sich das Goetheanum in seiner expressiven Architektur auf dem Dornacher Hügel mit malerischem Gartenpark, Café, Buchhandlung und Kartenshop.