Bibliothek

Die Goetheanum Bibliothek 
umfasst rund 110.000 Bücher.

Öffnungszeiten:
Dienstag, 14 bis 19 Uhr
Freitag, 14 bis 18 Uhr

Sommerferien
2. Juli – 20. Juli
30. Juli – 24. August

Studium

Im Herbst beginnen die neuen Studiengänge. Das Studienjahr in deutscher, englischer und spanischer Sprache beginnt am 8. Oktober 2018.

Neue Studiengänge: ‹Postgraduate Stage Kurs› und ‹Anthroposophie durch Eurythmie›.

Das berufsbegleitende Angebot startet mit den Kursreihen ‹Grundlagen der Anthroposophie› und ‹Goethes Naturwissenschaften entdecken› am 26./27. Oktober 2018.

Forschung

Die Sektionen der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft gehen weltweit Fragestellungen und Forschungsprojekten nach. Hier Einblicke in einige der aktuellen Vorhaben: Naturwissenschaft · Landwirtschaft · Medizin · Heilpädagogik und Sozialtherapie · Pädagogik · Mathematik-Astronomie · Schöne Wissenschaften · Redende und Musizierende Künste · Bildende Künste · Sozialwissenschaften · Jugend

Verlag am Goetheanum

Der Verlag am Goetheanum ist der älteste anthroposophische Verlag.

Aus dem Leben am Goetheanum

07.02.2017 07:30 Alter: 1 year
Von: Sebastian Jüngel

Sektion für Landwirtschaft: Studie ‹Saatgut – Gemeingut›

Das Gemeingut Saatgut steht durch Patentierung und Verlust der Agrobiodiversität weltweit unter Druck. Daher fordern die Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum und die Getreidezüchtung Peter Kunz in einer Studie die Einführung eines Züchtungspromilles und rechtlich anerkannte Nutzungsgemeinschaften.


Cover der Studie ‹Saatgut – Gemeingut›

Für Johannes Wirz, mit Ueli Hurter und Peter Kunz Autor der Studie ‹Saatgut  – Gemeingut›, stecken in jeder Saatguttüte drei Güter: «Ein Kulturgut, das als Menschheitserbe allen bedingungslos zur Verfügung steht und durch internationale Verträge nur beschränkt geschützt wird; ein Rechtsgut, das mit nationalen und internationalen Gesetzen reguliert wird; und ein Wirtschaftsgut, das im Handel verkauft wird.» Um der Monopolisierung entgegenzuwirken, fordern die Autoren für Europa ein ‹Züchtungspromille›. Damit meinen sie eine Abgabe auf allen Lebensmitteln zugunsten von gemeinnützigen Züchtungsprogrammen und -initiativen. In der Schweiz würden damit rund 60 Millionen Franken jährlich zur Verfügung stehen.

Eine einseitige Unterstützung der Ökobranche sehen die Autoren darin nicht: «Der Öko-Anbau und die ökologische Pflanzenzüchtung produzieren nicht nur angepasste Sorten und gesunde Nahrungsmittel, sondern verbessern durch Verzicht auf Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel auch andere Gemeingüter wie Wasser, Luft, Boden und Biodiversität. Sie erbringen eine Vielzahl von Ökosystemleistungen für die gesamte Gesellschaft.»

Darüber hinaus machen die Autoren den Vorschlag, neben den internationalen Verträgen zum Schutz der Agrobiodiversität rechtlich anerkannte Nutzergemeinschaften einzurichten, deren Regeln die Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom für Gemeingüter herausgearbeitet hat. Sie führen dazu Beispiele aus Afrika, Indien und den Philippinen an, die aus ihrer Sicht zeigen, dass damit dem Verlust der Agrobiodiversität am effektivsten Einhalt geboten werden kann.

Johannes Wirz, Peter Kunz, Ueli Hurter: Saatgut – Gemeingut. Züchtung als Quelle von Realwirtschaft, Recht und Kultur106 Seiten, geheftet, Fr. 17/€ 15 (zuzüglich Versandkosten)
Bezug der Studie: Goetheanum, Sektion für Landwirtschaft, Hügelweg 59, 4143 Dornach, Schweiz; sektion.landwirtschaft@goetheanum.ch.

Ab 9. Februar als Download unter www.sektion-landwirtschaft.org oder www.gzpk.ch


Veranstaltungen heute

15:00  · Rudolf Steiner Halde Saal

Abgesagt: Internationales Treffen der jungen Mitglieder der Hochschule für Geisteswissenschaft

Auf Einladung

17:00

Rudolf Steiners Mysteriendramen weltweit

Schicksalsgemeinschaft darstellen, miterleben, befragen (DE/EN)

20:00  · Grosser Saal

Mysteriendramen weltweit - Bern und Sankt Petersburg

Besichtigungen

Besichtigung: täglich 8 bis 22 Uhr
Führung: samstags, 14 Uhr. Treffpunkt: Empfang. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auf Deutsch und Englisch.
Themenführungen (auf Bestellung)

Ausstellungen

01.11.2017 – 01.08.2018

Montag bis Freitag 9 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 17 Uhr, Sonntag 10 bis 16 Uhr

Ausstellung in der Buchhandlung

Marmorskulpturen von Margrit Rotzler, Glasbilder von Monika Wächter-Kagermeier, Bronzeplastiken von Gerhard Helmers, Granitskulpturen von Duilio A. Martins, Eurythmiefiguren von Anna Köhl. Ausstellung in der Buchhandlung

22.03.2018 – 31.07.2018

Täglich von 8 bis 17 Uhr

Bewegung, Gefühl, Charakter

Eurythmiefiguren aus der Entstehungszeit von Edith Maryon und Rudolf Steiner. Ausstellung in der Vorstandsetage (täglich 8 bis 17 Uhr)

05.05.2018 – 29.08.2018

Montag bis Freitag 9 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 17 Uhr

"INSPIRATION" Licht, Finsternis und Farbe

Ausstellung von Andrea Raiser in der Buchhandlung. Vernissage am 5. Mai um 16 Uhr

30.06.2018 – 21.09.2018

Täglich von 8 bis 22 Uhr

Malereien zu Gedichten

Christiane Usadel. Vitrinenausstellung im Foyer

Bitte beachten Sie
die reduzierten Öffnungszeiten
des Grossen Saals:

19.–24.7: Keine Besichtigung

22.-24.3.: 13.30–14.00


Das Goetheanum ist Zentrum eines weltweit tätigen Netzwerks spirituell engagierter Menschen. Als Sitz der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft dient es dem Austausch über spirituelle Fragen und der Fortbildung auf künstlerischem und wissenschaftlichem Feld. Die Veranstaltungen reichen von Vorträgen über Fachkolloquien bis zu großen internationalen Kongressen und umfassen Aufführungen der eigenen Ensembles und Gastspiele in Eurythmie, Schauspiel, Puppenspiel und Musik. Gelegen in der Juralandschaft, 10 Kilometer südlich von Basel, erhebt sich das Goetheanum in seiner expressiven Architektur auf dem Dornacher Hügel mit malerischem Gartenpark, Café, Buchhandlung und Kartenshop.