Bibliothek

Die Goetheanum Bibliothek 
umfasst rund 110.000 Bücher.

Öffnungszeiten:
Dienstag, 14 bis 19 Uhr
Freitag, 14 bis 18 Uhr

 

 

 

Studium

Im Herbst beginnen die neuen Studiengänge. Das Studienjahr in deutscher, englischer und spanischer Sprache beginnt am 8. Oktober 2018.

Neue Studiengänge: ‹Postgraduate Stage Kurs› und ‹Anthroposophie durch Eurythmie›.

Das berufsbegleitende Angebot startet mit den Kursreihen ‹Grundlagen der Anthroposophie› und ‹Goethes Naturwissenschaften entdecken› am 26./27. Oktober 2018.

Forschung

Die Sektionen der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft gehen weltweit Fragestellungen und Forschungsprojekten nach. Hier Einblicke in einige der aktuellen Vorhaben: Naturwissenschaft · Landwirtschaft · Medizin · Heilpädagogik und Sozialtherapie · Pädagogik · Mathematik-Astronomie · Schöne Wissenschaften · Redende und Musizierende Künste · Bildende Künste · Sozialwissenschaften · Jugend

Verlag am Goetheanum

Der Verlag am Goetheanum ist der älteste anthroposophische Verlag.

Aus dem Leben am Goetheanum

07.02.2017 07:30 Alter: 1 year
Von: Sebastian Jüngel

Sektion für Landwirtschaft: Studie ‹Saatgut – Gemeingut›

Das Gemeingut Saatgut steht durch Patentierung und Verlust der Agrobiodiversität weltweit unter Druck. Daher fordern die Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum und die Getreidezüchtung Peter Kunz in einer Studie die Einführung eines Züchtungspromilles und rechtlich anerkannte Nutzungsgemeinschaften.


Cover der Studie ‹Saatgut – Gemeingut›

Für Johannes Wirz, mit Ueli Hurter und Peter Kunz Autor der Studie ‹Saatgut  – Gemeingut›, stecken in jeder Saatguttüte drei Güter: «Ein Kulturgut, das als Menschheitserbe allen bedingungslos zur Verfügung steht und durch internationale Verträge nur beschränkt geschützt wird; ein Rechtsgut, das mit nationalen und internationalen Gesetzen reguliert wird; und ein Wirtschaftsgut, das im Handel verkauft wird.» Um der Monopolisierung entgegenzuwirken, fordern die Autoren für Europa ein ‹Züchtungspromille›. Damit meinen sie eine Abgabe auf allen Lebensmitteln zugunsten von gemeinnützigen Züchtungsprogrammen und -initiativen. In der Schweiz würden damit rund 60 Millionen Franken jährlich zur Verfügung stehen.

Eine einseitige Unterstützung der Ökobranche sehen die Autoren darin nicht: «Der Öko-Anbau und die ökologische Pflanzenzüchtung produzieren nicht nur angepasste Sorten und gesunde Nahrungsmittel, sondern verbessern durch Verzicht auf Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel auch andere Gemeingüter wie Wasser, Luft, Boden und Biodiversität. Sie erbringen eine Vielzahl von Ökosystemleistungen für die gesamte Gesellschaft.»

Darüber hinaus machen die Autoren den Vorschlag, neben den internationalen Verträgen zum Schutz der Agrobiodiversität rechtlich anerkannte Nutzergemeinschaften einzurichten, deren Regeln die Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom für Gemeingüter herausgearbeitet hat. Sie führen dazu Beispiele aus Afrika, Indien und den Philippinen an, die aus ihrer Sicht zeigen, dass damit dem Verlust der Agrobiodiversität am effektivsten Einhalt geboten werden kann.

Johannes Wirz, Peter Kunz, Ueli Hurter: Saatgut – Gemeingut. Züchtung als Quelle von Realwirtschaft, Recht und Kultur106 Seiten, geheftet, Fr. 17/€ 15 (zuzüglich Versandkosten)
Bezug der Studie: Goetheanum, Sektion für Landwirtschaft, Hügelweg 59, 4143 Dornach, Schweiz; sektion.landwirtschaft@goetheanum.ch.

Ab 9. Februar als Download unter www.sektion-landwirtschaft.org oder www.gzpk.ch


Veranstaltungen heute

17:00

Begleitstudium Grundlagen der Anthroposophie

Sechs Wochenendseminare mit Constanza Kaliks, Robin Schmidt und Bodo von Plato

14:30  · Seminarraum

Jahreslaufkreis

Wöchentliche vertiefende Naturbeobachtung. Treffpunkt vor dem Südeingang

20:00  · Büro Constanza Kaliks

Das 20. Jahrhundert lesen - Auseinandersetzung mit Texten und Autoren des 20. Jahrhunderts

Mit Constanza Kaliks, Bodo von Plato und Robin Schmidt. Eintritt frei

Führungen

Allgemeine Führung mit einer Einführung in die Geschichte des Goetheanum, in die Biografie Rudolf Steiners und die Grundlagen der Anthroposophie: samstags, 14 Uhr. Treffpunkt: Empfang. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auf Deutsch und Englisch.

| Weitere Informationen
| Themenführungen (auf Bestellung)

Ausstellungen

01.11.2017 – 01.08.2018

Montag bis Freitag 9 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 17 Uhr, Sonntag 10 bis 16 Uhr

Ausstellung in der Buchhandlung

Marmorskulpturen von Margrit Rotzler, Glasbilder von Monika Wächter-Kagermeier, Bronzeplastiken von Gerhard Helmers, Granitskulpturen von Duilio A. Martins, Eurythmiefiguren von Anna Köhl. Ausstellung in der Buchhandlung

01.02.2018 – 30.04.2018

Montag bis Freitag 9 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 17 Uhr, Sonntag 10 bis 16 Uhr

Märchenbilder

Ausstellung von Gabriela de Carvalho. Ausstellung in der Buchhandlung

18.02.2018 – 11.05.2018

Täglich von 8 bis 22 Uhr

"20 Jahre Goetheanum-Saalausbau"

Thorwald Thiersch. Vitrinenaustellung in der Südgalerie. Zusätzlich vom 19.3. bis 8.4. Werke im Konferenzraum

22.03.2018 – 31.07.2018

Täglich von 8 bis 17 Uhr

Bewegung, Gefühl, Charakter

Eurythmiefiguren aus der Entstehungszeit von Edith Maryon und Rudolf Steiner. Ausstellung in der Vorstandsetage (täglich 8 bis 17 Uhr) sowie im Rudolf Steiner Archiv (Montag bis Freitag 15 bis 18 Uhr)

05.05.2018 – 29.08.2018

Montag bis Freitag 9 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 17 Uhr

Inspiration

Ausstellung von Andrea Raiser in der Buchhandlung. Vernissage am 5. Mai um 16 Uhr

11.05.2018 – 13.06.2018

Täglich von 8 bis 22 Uhr

Kleine Ausstellung von Malereien

Ulrich Oelssner. Vitrinenaustellung

Bitte beachten Sie
die reduzierten Öffnungszeiten
des Grossen Saals:

2.–6.4., 27.4., 19.–24.7: Keine Besichtigung

22.-24.3.: 13.30–14.00


Das Goetheanum ist Zentrum eines weltweit tätigen Netzwerks spirituell engagierter Menschen. Als Sitz der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft dient es dem Austausch über spirituelle Fragen und der Fortbildung auf künstlerischem und wissenschaftlichem Feld. Die Veranstaltungen reichen von Vorträgen über Fachkolloquien bis zu großen internationalen Kongressen und umfassen Aufführungen der eigenen Ensembles und Gastspiele in Eurythmie, Schauspiel, Puppenspiel und Musik. Gelegen in der Juralandschaft, 10 Kilometer südlich von Basel, erhebt sich das Goetheanum in seiner expressiven Architektur auf dem Dornacher Hügel mit malerischem Gartenpark, Café, Buchhandlung und Kartenshop.