Bibliothek

Die Goetheanum Bibliothek 
umfasst rund 110.000 Bücher.

Öffnungszeiten:
Dienstag, 14 bis 19 Uhr
Freitag, 14 bis 18 Uhr

 

 

Studium

Im Herbst beginnen die neuen Studiengänge. Das Studienjahr in deutscher, englischer und spanischer Sprache beginnt am 2. Oktober 2017.
Das berufsbegleitende Angebot startet mit der Kursreihe ‹Grundlagen der Anthroposophie› am 20./21. Oktober 2017. Weitere Informationen

Forschung

Die Sektionen der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft gehen weltweit Fragestellungen und Forschungsprojekten nach. Hier Einblicke in einige der aktuellen Vorhaben: Naturwissenschaft · Landwirtschaft · Medizin · Heilpädagogik und Sozialtherapie · Pädagogik · Mathematik-Astronomie · Schöne Wissenschaften · Redende und Musizierende Künste · Bildende Künste · Sozialwissenschaften · Jugend

Verlag am Goetheanum

Der Verlag am Goetheanum ist der älteste anthroposophische Verlag.

Aus dem Leben am Goetheanum

09.04.2017 13:57 Alter: 250 days
Von: Sebastian Jüngel

Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft

In den Finanzen hat es sich niedergeschlagen, der Wille zur Veränderung ist von der Goetheanum-Leitung ausgesprochen, Zielbilder sind formuliert und ihre Umsetzung in Arbeit – die Generalversammlung war in einem Übergangszustand zwischen bevorstehendem Neugriff und alten Verhaltensweisen.


Rund 460 Mitglieder nahmen an der Generalversammlung am Goetheanum teil (Foto: Sebastian Jüngel)

Schatzmeister Justus Wittich sprach Klartext: «Aus den Finanzen geht eindeutig hervor, dass sich die Anthroposophische Gesellschaft ändern muss. Wir können nicht so weitermachen wie bisher.» Das strukturelle Defizit des Goe­theanum wurde in den letzten Jahren immer wieder aufgefangen, für den Jahresabschluss 2016 mussten jedoch Eigenmittel und Rückstellungen aufgelöst, Legate einbezogen und Hypotheken aufgenommen werden. Das reduzierte das Defizit auf 300 000 Franken; gelöst ist das strukturelle Defizit damit nicht.

Die Goetheanum-Leitung arbeitet an Lösungen. Die Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft decken gerade noch ein Drittel der Ausgaben; geplant ist ergänzend eine Goetheanum-Assoziation, damit auch Unternehmen verschiedenster Art das Goetheanum unterstützen können. Über neue Strukturen hinaus geht es um ein neues Verständnis der Anthroposophischen Gesellschaft mit der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft. Im Sinne der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft kann heute jeder Mensch gleichermaßen in seiner inneren (meditativen) Kultur wie auch im Alltag oder Beruf spirituell tätig werden. Die Bedingungen dafür sind sehr verschieden: Die einen mögen von der ‹Philosophie der Freiheit› ausgehen, andere von den eigenen Lebenserfahrungen etwa im Slum oder in der Favela. Zum neuen Blick gehört, sich als Teil einer größeren Bewegung zu begreifen und offen für Partnerschaften zu sein.

Am die Generalversammlung umrahmenden Jahrestreffen wurden Ideen zum künftigen (Selbst-)Verständnis der anthroposophischen Arbeit und die Arbeitsbedingungen in den jeweiligen Ländern deutlich.

Die Debatte über die sechs Anträge war überwiegend sachbezogen. Drei der Anträge wurden von den anwesenden Mitgliedern unterstützt. So soll der Vorstand darauf hinwirken, dass sich die Initiative ‹Ein Nachrichtenblatt› im Gesellschaftsorgan ‹Anthroposophie weltweit› vorstellen kann und dass er einen Rechenschaftsbericht zur ‹Faust›-Inszenierung vorlegt und einen Mitgliedertag für Fragen und Informationen zur ‹Faust›-Inszenierung ermöglicht. Der Antrag zur Zählung der Stimmenthaltungen wurde in der Formulierung des Vorstands «Stimmenthaltungen werden festgestellt, beeinflussen aber nicht das Ergebnis» angenommen (gezählt werden sie nur, wenn ohnehin ausgezählt wird)

Keine Mehrheit fand der Antrag, grundsätzlich geheim abzustimmen.

Der Antrag zum Einrichten einer Arbeitsgruppe zum Antragswesen im Rahmen der Sektion für Sozialwissenschaften wurde zurückgezogen und in eine Bitte an den Vorstand umgewandelt; der Antrag auf Aufheben des Beschlusses der Mitgliederversammlung von 1935 zu Ita Wegman und Elisabeth Vreede wurde als noch nicht abstimmungsfähig empfunden – statt dessen soll an einem Alternativantrag von Gerald Häfner als Anliegen weitergearbeitet werden.

Entlastet und um Matthias Girke erweitert, hat der Vorstand – und mit ihm die Goetheanum-Leitung – ein existenzielles Arbeitsjahr vor sich. 

Korrigierter Vorabdruck aus: ‹Das Goetheanum› Nr. 17/2017 (gekürzt)

 

 


Mysteriendramen

Weihnachten 2017 am Goetheanum

Zur Tagung (26.–31.12.)

Zu den Aufführungen (27.–31.12.) 

 

 

Veranstaltungen heute

17:00

Begleitstudium Grundlagen der Anthroposophie

Sechs Wochenendseminare mit Constanza Kaliks, Robin Schmidt und Bodo von Plato

11:00

Fortbildungsreihe der Sektion für Sozialwissenschaften Modul III

Die Kunst des Rechts

15:00  · Puppentheater Felicia

Das Schneemädchen

Führungen

Allgemeine Führung mit einer Einführung in die Geschichte des Goetheanum, in die Biografie Rudolf Steiners und die Grundlagen der Anthroposophie: samstags, 14 Uhr. Treffpunkt: Empfang. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auf Deutsch und Englisch.

| Weitere Informationen
| Themenführungen (auf Bestellung)

Ausstellungen

25.03.2017 – 31.01.2018

Täglich 8 bis 22 Uhr

Brentanos Studio

Øya. 77 Bilder von Hannes Weigert im Westtreppenhaus

20.09.2017 – 20.12.2017

Täglich von 8 bis 22 Uhr

"Welch reicher Himmel, Stern an Stern" (Goethe)

Aus 100 Jahren anthroposophischer Dichtkunst. Vitrinenausstellung

27.10.2017 – 06.01.2018

Täglich 8 bis 22 Uhr

We stand behind the sky

Werke von Richard Heys (England) in der Vorstandsetage

01.11.2017 – 01.08.2018

Montag bis Freitag 9 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 17 Uhr (24.-26.12. geschlossen)

Ausstellung in der Buchhandlung

Bilder von Elisabeth Schmid-Nguyen (bis 1.2.), Marmorskulpturen von Margrit Rotzler, Glasbilder von Monika Wächter-Kagermeier, Bronzeplastiken von Gerhard Helmers, Granitskulpturen von Duilio A. Martins, Eurythmiefiguren von Anna Köhl

14.11.2017 – 06.04.2018

Dienstag 14 bis 19 Uhr, Freitag 14 bis 18 Uhr (geschlossen am 26.12.)

Die Nacht

Ausgewählte Werke aus der Goetheanum Kunstsammlung. Mit Arbeiten von Ernst Aisenpreis, Walter Besteher, Hilde Boos-Hamburger, Hans Kühn, Rudolf Michalik, Otto Rietmann, Philipp Tok, Karl Thylmann. Ausstellung in der Bibliothek (Lesesaal)

25.11.2017 – 06.01.2018

Täglich 8 bis 22 Uhr

Heidi Overhage-Baader

Ausstellung im Terrassensaal

01.01.2018 – 18.02.2018

Täglich von 8 bis 22 Uhr

"Poetische Malerei"

Malerei von Angela und Stefan Koconda. Vitrinenaustellung

Bitte beachten Sie
die reduzierten Öffnungszeiten
des Grossen Saals:

29.12.2017, 27.4.2018: Keine Besichtigung

13.–15.12., 19.–21.12.2017 und 28.,12., 30.12., 31.12.2017: 13.30–14 Uhr

17.2.2018: 13.30–14.15 Uhr


Das Goetheanum ist Zentrum eines weltweit tätigen Netzwerks spirituell engagierter Menschen. Als Sitz der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft dient es dem Austausch über spirituelle Fragen und der Fortbildung auf künstlerischem und wissenschaftlichem Feld. Die Veranstaltungen reichen von Vorträgen über Fachkolloquien bis zu großen internationalen Kongressen und umfassen Aufführungen der eigenen Ensembles und Gastspiele in Eurythmie, Schauspiel, Puppenspiel und Musik. Gelegen in der Juralandschaft, 10 Kilometer südlich von Basel, erhebt sich das Goetheanum in seiner expressiven Architektur auf dem Dornacher Hügel mit malerischem Gartenpark, Café, Buchhandlung und Kartenshop.