Goetheanum Freiwilligenarbeit

Otto Rietmann, Arbeit an den Kapitellen des ersten Goetheanum, 1. April 1914, © Goetheanum Dokumentation

„Freiwilligenarbeit ist ein gesellschaftlicher Beitrag an Mitmensch und Umwelt.“ So formuliert es Benevol, die Dachorganisation der Fach- und Vermittlungsstellen für Freiwilligenarbeit in der Deutschschweiz. Unter dem Begriff ‚Freiwillige‘ werden Menschen genannt, die drei bis sechs Stunden pro Woche für andere - ausserhalb der eigenen Kernfamilie - tätig sind.

Freiwilligenarbeit verdient es, sichtbar gemacht und wertgeschätzt zu werden. In der Schweiz gibt es über zwei Millionen Freiwillige, das sind gleich viele Menschen wie in der Schweiz in Landwirtschaft und Administration beschäftigt sind.

Am Goetheanum stützt sich Freiwilligenarbeit auf eine langjährige Tradition. Ihre Anfänge gehen auf das Jahr 1913 zurück: bereits den Bau des Ersten Goetheanum unterstützten Freiwillige tatkräftig. Ohne den wertvollen Beitrag von Freiwilligen während des gesamten 20. Jahrhunderts wäre das Goetheanum nie zu dem geworden, was es heute ist.

Für das Goetheanum engagieren sich heute weiterhin unzählige Menschen unentgeltlich. Freiwillige Mitarbeit ist eine unverzichtbare Stütze der Organisation Goetheanum; durch sie werden die Dienstleistungen am Goetheanum wesentlich unterstützt und wichtige Abläufe am Haus verantwortlich mitgetragen.

Neben zusätzlichem freiwilligen Engagement im Rahmen der hauptamtlichen Verantwortung am Goetheanum und projektweisen freiwilligen Einsätzen arbeiten fünf Abteilungen mit Freiwilligen, in denen es hauptamtliche Ansprechpartner für freiwillige Mitarbeitende gibt: die Bibliothek, die Bauadministration, die Gärtnerei, die Raumbetreuung sowie der Saaldienst.

Die Abteilungen suchen fortlaufend Mitarbeitende, die sich freiwillig engagieren möchten. Offene Stellen für verschiedene Einsatzbereiche werden regelmässig ausgeschrieben. Falls Sie Interesse an einer Mitarbeit haben, informieren Sie sich bitte hier über die ausgeschriebenen Stellen.