Ehrenamtliche Tätigkeit

Besondere Mitarbeitende

Am 9. September dankten Paul Mackay und Caroline Döhn mit einer kleinen Feier den vielen am Goetheanum ehrenamtlich Tätigen für ihre Arbeit.

Bei der Feier mit rund 40 Helferinnen und Helfern wurden zudem die vielen Einsatzgebiete sichtbar. Schon die Anzahl von über 65 ehrenamtlich am Goetheanum Tätigen ist beeindruckend. Nicht weniger sind es ihre Einsatzgebiete, allesamt mit Verantwortung verbunden, etwa beim Saaldienst, wo die Helfer als Ansprechpartner zur Visitenkarte des Goetheanum zählen, als Wächter und Auskunftsgeber beim Ausstellungsraum mit der Plastik ‹Der Menschheitsrepräsentant› oder im Sterbezimmer, beim Ermöglichen der Bibliotheksausleihe, bis hin zu Einsätzen als Sanitäter oder bei der Gärtnerei.

Paul Mackay, als Vorstandsmitglied unter anderem für das Personalwesen zuständig, hob hervor, dass die Ehrenamtlichen auf besondere Weise Mitarbeitende des Goetheanum seien, nämlich rein aus «Liebe zur Sache, aus Liebe zum Goetheanum». Seit es das Goetheanum gibt, kann man es sich nicht ohne den Einsatz ehrenamtlicher Helfer denken; sie sind dem Goetheanum treu verbunden und bilden eine schützende Hülle, ohne aufzufallen – und dies zum Teil seit Jahrzehnten.

Letzter Auslöser für Caroline Döhn, den Helfern zu danken, war die Auslobung des Jahres 2011 als Jahr des freiwilligen Engagements durch den Europarat. Zusammen mit den für die jeweiligen Einsatzgebiete Verantwortlichen wie Esther Gerster (Führungen), Andrea Keim (Saaldienst), Johannes Nilo (Bibliothek) und Benno Otter (Gärtnerei) hat Döhn einen Sozialzeitausweis für das Goethe­anum eingeführt, der die geleistete Arbeit dokumentiert. Außerdem werden mit jedem Ehrenamtlichen Aufgaben und Formalien wie die Versicherungslage besprochen, geklärt und vereinbart. Paul Mackay ermutigte die Ehrenamtlichen, ihre Ideen aktiv einzubringen, Abläufe zu hinterfragen und Verbesserungen anzuregen, und machte deutlich, dass er sie als «Gruppe auf sachlichem Feld» verstehe, also ganz im Rahmen eines der Gestaltungsprinzipien der Anthroposophischen Gesellschaft.

Kontakt: Personalwesen am Goetheanum, Caroline Döhn, Postfach, CH–4143 Dornach 1, personalnoSpam@goetheanum.ch