Bibliothek

Die Goetheanum Bibliothek 
umfasst rund 110.000 Bücher.

Öffnungszeiten:
Dienstag, 14 bis 19 Uhr
Freitag, 14 bis 18 Uhr

 

 

Studium

Im Herbst beginnen die neuen Studiengänge. Das Studienjahr in deutscher, englischer und spanischer Sprache beginnt am 2. Oktober 2017.
Das berufsbegleitende Angebot startet mit der Kursreihe ‹Grundlagen der Anthroposophie› am 20./21. Oktober 2017. Weitere Informationen

Forschung

Die Sektionen der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft gehen weltweit Fragestellungen und Forschungsprojekten nach. Hier Einblicke in einige der aktuellen Vorhaben: Naturwissenschaft · Landwirtschaft · Medizin · Heilpädagogik und Sozialtherapie · Pädagogik · Mathematik-Astronomie · Schöne Wissenschaften · Redende und Musizierende Künste · Bildende Künste · Sozialwissenschaften · Jugend

Verlag am Goetheanum

Der Verlag am Goetheanum ist der älteste anthroposophische Verlag.

Aus dem Leben am Goetheanum

05.01.2005 11:06 Alter: 13 yrs
Kategorie: Landwirtschaft und Gentechnik
Von: Axel Mannigel

Höhere Ernährungsqualität

‹Demeter› will kein Saatgut aus Zellfusionen mehr einsetzen. Immer schneller immer mehr Ertrag – das ist die Maxime moderner Landwirtschaft. Dafür wird zusammengeschweißt was geht. ‹Demeter› will dabei aber nicht mehr mitmachen: ab Juli 2005 wird auf Saatgut aus Zellfusionen komplett verzichtet.


Wie ‹Demeter› im Dezember bekanntgab, werden die ‹Demeter›-Richtlinien derzeit überarbeitet und geändert. Eine der Änderungen wird im Juli 2005 in Kraft treten, nämlich der vollständige Verzicht auf Saatgut, das aus Zellfusionstechniken gewonnen wird. Dies betrifft zunächst vorwiegend die Gemüsesorten.

Zellfusionstechniken, bei denen auch Gifte und Elektroschocks zum Zuge kommen, werden in der konventionellen Landwirtschaft angewandt, um Pflanzen zu erhalten, die schneller und resistenter wachsen, um so Ertrag und Gewinn zu erhöhen. Andererseits enthalten diese Pflanzen dann weniger Trockensubstanz, sind also wäßriger, und haben auch häufig ein geringeres Aroma. «Für eine ganzheitliche Ernährung, die Körper, Geist und Seele gleichermaßen aufbaut, sind solche Sorten sicher nicht das richtige,» meint man bei ‹Demeter›.

Denn, so Jochen Leopold vom ‹Forschungsring für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise› in Darmstadt, auch die für den biologisch-dynamischen Anbau so wichtigen Bildekräfte der Pflanzen seien so weitaus schwächer. Kein Wunder, kommt es doch bei einer Zellfusion praktisch zu einer gewaltsamen Kreuzung. Denn hier wird ‹gekreuzt›, was nicht zusammengehört (etwa Radieschen-Zytoplasma und Blumenkohl).

Von solchen Techniken will man nun bei ‹Demeter› Abstand nehmen. Es reicht nicht, daß biologisch-dynamische Züchter keine Zellfusionen zur Pflanzenzüchtung benutzen. Auch das Saatgut, das ‹Demeter›-Betriebe für den Anbau kaufen, soll seinen Ursprung nicht in Zellfusionstechniken haben. EU-verordnet ist lediglich, daß konventionelles Saatgut nach einem Jahr Öko-Anbau als ‹ökologisch› zählt.

Laut Leopold ändert sich für den Verbraucher durch den Verzicht auf die andernorts populäre Maßnahme, daß die von ihm gekauften Produkte eine noch höhere Ernährungsqualität haben und natürliche Widerstandskräfte besitzen. Außerdem hätten sie einen starken, individuellen Geschmack.

Und was neue Sorten bei ‹Demeter› anbelangt, so wird dort nur das zusammengeführt, was auch zusammenpaßt und zwar (unter anderem) mittels Blüten und Bienen.


Mysteriendramen

Weihnachten 2017 am Goetheanum

Zur Tagung (26.–31.12.)

Zu den Aufführungen (27.–31.12.) 

 

 

Veranstaltungen heute

17:00

Begleitstudium Grundlagen der Anthroposophie

Sechs Wochenendseminare mit Constanza Kaliks, Robin Schmidt und Bodo von Plato

Führungen

Allgemeine Führung mit einer Einführung in die Geschichte des Goetheanum, in die Biografie Rudolf Steiners und die Grundlagen der Anthroposophie: samstags, 14 Uhr. Treffpunkt: Empfang. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auf Deutsch und Englisch.

| Weitere Informationen
| Themenführungen (auf Bestellung)

Ausstellungen

25.03.2017 – 31.01.2018

Täglich 8 bis 22 Uhr

Brentanos Studio

Øya. 77 Bilder von Hannes Weigert im Westtreppenhaus

20.09.2017 – 20.12.2017

Täglich von 8 bis 22 Uhr

"Welch reicher Himmel, Stern an Stern" (Goethe)

Aus 100 Jahren anthroposophischer Dichtkunst. Vitrinenausstellung

27.10.2017 – 06.01.2018

Täglich 8 bis 22 Uhr

We stand behind the sky

Werke von Richard Heys (England) in der Vorstandsetage

01.11.2017 – 01.08.2018

Montag bis Freitag 9 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 17 Uhr

Ausstellung in der Buchhandlung

Bilder von Elisabeth Schmid-Nguyen (bis 1.2.), Marmorskulpturen von Margrit Rotzler, Glasbilder von Monika Wächter-Kagermeier, Bronzeplastiken von Gerhard Helmers, Granitskulpturen von Duilio A. Martins, Eurythmiefiguren von Anna Köhl

14.11.2017 – 06.04.2018

Dienstag 14 bis 19 Uhr, Freitag 14 bis 18 Uhr

Die Nacht

Ausgewählte Werke aus der Goetheanum Kunstsammlung. Mit Arbeiten von Ernst Aisenpreis, Walter Besteher, Hilde Boos-Hamburger, Hans Kühn, Rudolf Michalik, Otto Rietmann, Philipp Tok, Karl Thylmann

25.11.2017 – 06.01.2018

Täglich 8 bis 22 Uhr

Heidi Overhage-Baader

Ausstellung im Terrassensaal

01.01.2018 – 18.02.2018

Täglich von 8 bis 22 Uhr

"Poetische Malerei"

Malerei von Angela und Stefan Koconda. Vitrinenaustellung

Bitte beachten Sie
die reduzierten Öffnungszeiten
des Grossen Saals:

29.12.2017, 27.4.2018: Keine Besichtigung

13.–15.12., 19.–21.12.2017 und 28.,12., 30.12., 31.12.2017: 13.30–14 Uhr

17.2.2018: 13.30–14.15 Uhr


Das Goetheanum ist Zentrum eines weltweit tätigen Netzwerks spirituell engagierter Menschen. Als Sitz der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft dient es dem Austausch über spirituelle Fragen und der Fortbildung auf künstlerischem und wissenschaftlichem Feld. Die Veranstaltungen reichen von Vorträgen über Fachkolloquien bis zu großen internationalen Kongressen und umfassen Aufführungen der eigenen Ensembles und Gastspiele in Eurythmie, Schauspiel, Puppenspiel und Musik. Gelegen in der Juralandschaft, 10 Kilometer südlich von Basel, erhebt sich das Goetheanum in seiner expressiven Architektur auf dem Dornacher Hügel mit malerischem Gartenpark, Café, Buchhandlung und Kartenshop.