Bibliothek

Die Goetheanum Bibliothek 
umfasst rund 110.000 Bücher.

Öffnungszeiten:
Dienstag, 14 bis 19 Uhr
Freitag, 14 bis 18 Uhr

 

 

Studium

Im Herbst beginnen die neuen Studiengänge. Das Studienjahr in deutscher, englischer und spanischer Sprache beginnt am 2. Oktober 2017.
Das berufsbegleitende Angebot startet mit der Kursreihe ‹Grundlagen der Anthroposophie› am 20./21. Oktober 2017. Weitere Informationen

Forschung

Die Sektionen der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft gehen weltweit Fragestellungen und Forschungsprojekten nach. Hier Einblicke in einige der aktuellen Vorhaben: Naturwissenschaft · Landwirtschaft · Medizin · Heilpädagogik und Sozialtherapie · Pädagogik · Mathematik-Astronomie · Schöne Wissenschaften · Redende und Musizierende Künste · Bildende Künste · Sozialwissenschaften · Jugend

Verlag am Goetheanum

Der Verlag am Goetheanum ist der älteste anthroposophische Verlag.

Aus dem Leben am Goetheanum

23.03.2017 15:47 Alter: 240 days
Von: Sebastian Jüngel

‹Das Goetheanum› zum Wirken des janusköpfigen Reformators Martin Luther

Vor 500 Jahren schrieb Martin Luther mit seinen 95 Thesen Geschichte. Mit seiner Luther-Ausgabe macht die Zeitschrift ‹Das Goetheanum› auf reformatorische Werte wie Selbstbestimmung, Bewusstsein und Freiheit aufmerksam und benennt die Janusköpfigkeit eines der prominentesten Vertreters der Reformation.


Themencover ‹Martin Luther› vom ‹Goetheanum› Nr. 13/2017

«Es ist nicht leicht, diesen Mann nun 500 Jahre nach seinem öffentlichen Auftreten zu würdigen», schreibt Pädagogikdozent Marcus Schneider über den Mystiker, Prediger und Sprachschöpfer Martin Luther. Dessen Mut und Konsequenz faszinieren, er hat die deutsche Sprache nachhaltig geprägt («Hier stehe ich und kann nicht anders! Gott helfe mir, Amen!»). Gleichzeitig irritiert seine Haltung gegenüber Menschengruppen wie Juden, Türken und Bauern; sein Wirken polarisierte.

Mit Entschiedenheit setzte Martin Luther auf die individuelle Beziehung des einzelnen Menschen zu Gott und bekannte sich zum Sakramentalen des Abendmahls, in dem der Christus im Stofflichen gegenwärtig sei. Diese spirituelle Anbindung macht Luther für Dorothee Jacobi, Priesterin der Christengemeinschaft, noch heute interessant: «Es ist außerordentlich kostbar, dass er im Abendmahl eine Stelle für die Verbindung von irdischer und geistiger Welt freigehalten hat.» Ansonsten trat das Kultisch-Rituelle in der Reformation stark zurück – einer der Anlässe für die Gründung der Christengemeinschaft 1922.

Auf die Frage, inwieweit die Wandlung nachweisbar sei, weist Dorothee Jacobi darauf hin, dass sie nachvollziehbar sei, wenn man an ihr teilnimmt und mit Bewusstsein erfüllt: «Was ist denn das Brot? Es enthält Weizenkleber. Aber nicht nur! Im Brot steckt Sonnenkraft, steckt Erdensubstanz, steckt Menschenarbeit, heute auch Maschinenarbeit. Solche Fragen lassen sich auch für den Wein stellen. Vorbereitet werden Brot und Wein (Traubensaft) von den Ministranten; sie tun dies im Bewusstsein, die Gemeinde zu vertreten. Diese nimmt dann mit den Seelenkräften jedes Einzelnen im Vollzug an der Handlung teil.»
Martin Luther bleibt einer derjenigen, die die Frage zum Verhältnis des Göttlichen zum Irdischen und zum Menschen offen halten.

Website ‹Das Goetheanum›


Mysteriendramen

Weihnachten 2017 am Goetheanum

Zur Tagung (26.–31.12.)

Zu den Aufführungen (27.–31.12.) 

 

 

Veranstaltungen heute

17:00

Begleitstudium Grundlagen der Anthroposophie

Sechs Wochenendseminare mit Constanza Kaliks, Robin Schmidt und Bodo von Plato

18:00

Treffen der Internationalen Konferenz der Waldorfpädagogischen Bewegung

Auf Einladung (DE, EN)

14:30

Treffen des European Council for Steiner/Waldorf Education (ECSWE)

Auf Einladung (DE, EN)

15:00

Novembertagung

Die kleine Kuppel, das unbekannte Wesen

17:00

Tagung zur Ökonomie der Brüderlichkeit

Ökonomie der Brüderlichkeit im Umgang mit Kaufen, Leihen, Schenken

09:00  · Schreinereisaal

Tagung zur Ökonomie der Brüderlichkeit

Gewinnen durch Kaufen, fördern durch Leihen, investieren durch Schenken

15:00  · Schreinereisaal

Tagung zur Ökonomie der Brüderlichkeit

Altruismus als volkswirtschaftliche Forderung

19:30  · Grosser Saal

Das Rätsel des Judas

Führungen

Allgemeine Führung mit einer Einführung in die Geschichte des Goetheanum, in die Biografie Rudolf Steiners und die Grundlagen der Anthroposophie: samstags, 14 Uhr. Treffpunkt: Empfang. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auf Deutsch und Englisch.

| Weitere Informationen
| Themenführungen (auf Bestellung)

Ausstellungen

25.03.2017 – 31.01.2018

Täglich 8 bis 22 Uhr

Brentanos Studio

Øya. 77 Bilder von Hannes Weigert im Westtreppenhaus

20.09.2017 – 20.12.2017

Täglich von 8 bis 22 Uhr

"Welch reicher Himmel, Stern an Stern" (Goethe)

Aus 100 Jahren anthroposophischer Dichtkunst. Vitrinenausstellung

27.10.2017 – 06.01.2018

Täglich 8 bis 22 Uhr

We stand behind the sky

Werke von Richard Heys (England) in der Vorstandsetage

01.11.2017 – 01.08.2018

Montag bis Freitag 9 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 17 Uhr

Ausstellung in der Buchhandlung

Bilder von Elisabeth Schmid-Nguyen (bis 1.2.), Marmorskulpturen von Margrit Rotzler, Glasbilder von Monika Wächter-Kagermeier, Bronzeplastiken von Gerhard Helmers, Granitskulpturen von Duilio A. Martins, Eurythmiefiguren von Anna Köhl

Bitte beachten Sie
die reduzierten Öffnungszeiten
des Grossen Saals:

29.12.2017: Keine Besichtigung

13.–15.12., 19.–21.12.2017 und 28.,12., 30.12., 31.12.2017: 13.30–14 Uhr

17.2.2018: 13.30–14.15 Uhr


Das Goetheanum ist Zentrum eines weltweit tätigen Netzwerks spirituell engagierter Menschen. Als Sitz der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft dient es dem Austausch über spirituelle Fragen und der Fortbildung auf künstlerischem und wissenschaftlichem Feld. Die Veranstaltungen reichen von Vorträgen über Fachkolloquien bis zu großen internationalen Kongressen und umfassen Aufführungen der eigenen Ensembles und Gastspiele in Eurythmie, Schauspiel, Puppenspiel und Musik. Gelegen in der Juralandschaft, 10 Kilometer südlich von Basel, erhebt sich das Goetheanum in seiner expressiven Architektur auf dem Dornacher Hügel mit malerischem Gartenpark, Café, Buchhandlung und Kartenshop.