1969-1989 Ausbreitung und Professionalisierung

70er Jahre Verstärkte Ausbreitung der Kulturinitiativen. Weltweit entstehen eine Vielzahl von Schulen, Höfen, Studienstätten, Ausbildungszentren, sozialpädagogische, sozialtherapeutische und heilpädagogische Einrichtungen, Kliniken, pharmazeutische und therapeutische Einrichtungen u.v.a.m., die in Anthroposophie ihre Wurzeln haben. Mit der öffentlich beachteten Gründung des „Gemeinnützigen Gemeinschafts-Krankenhauses Herdecke“ 1969 wird eine neue Entfaltungsphase eingeleitet.

Parallel dazu entstehen berufsbildende Studiengänge zur Waldorfpädagogik, biologisch-dynamischer Landwirtschaft, anthroposophisch erweiterter Medizin und künstlerische Ausbildungen in allen Erdteilen. Die entsprechende Grundlagen- und Fachforschung in eigenen Instituten und an Hochschulen und Universitäten schlägt sich in wissenschaftlicher, fachorientierter und allgemein-anthroposophischer Literatur nieder.
Zur Koordination der verschiedenen Einrichtungen entstehen eigene, von der Anthroposophischen Gesellschaft unabhängige Verbände und Gremien.
Die Anthroposophische Gesellschaft bildet durch Fachtagungen, Kulturaustausch und Forschung ein kommunikatives Zentrum und einen menschlichen Zusammenhang der verschiedenen Bewegungen.
Eine lokale, überregionale und internationale Tagungskultur entsteht. Tagungs- und Studienhäuser mit vielfältigen Kursangeboten an verschiedenen Orten.

80er-Jahre In den 80er Jahren entstehen neu anthroposophische Kulturinitiativen in sozialen Brennpunkten: Waldorfschulen und Kindergärten in Südafrika jenseits der Grenzen von Apartheid, Kulturarbeit in den Elendvierteln von Sao Paulo, Sozialarbeit im Strafvollzug, Suchttherapie, Altenpflege u.v.a.m.

70er Jahre Expansion der Tochterbewegungen. Weltweit entstehen eine Vielzahl von Schulen, Höfen, Heimen, Studienstätten, Ausbildungszentren, sozialpädagogische Einrichtungen, Kliniken, pharmazeutische und therapeutische Einrichtungen u.v.a.m., die in Anthroposophie ihre Wurzeln haben.

Parallel dazu entstehen berufsbildende Studiengänge zur Waldorfpädagogik, biologisch-dynamischer Landwirtschaft, anthroposophisch erweiterter Medizin und künstlerische Ausbildungen in allen Erdteilen. Die entsprechende Grundlagen- und Fachforschung in eigenen Instituten und an Universitäten schlägt sich in wissenschaftlicher und populärer Literatur nieder.

Zur Koordination der verschiedenen Einrichtungen entstehen eigene, von der Anthroposophischen Gesellschaft unabhängige Verbände und Gremien.

Die Anthroposophische Gesellschaft bildet durch Fachtagungen, Kulturaustausch und Forschung ein kommunikatives Zentrum und einen menschlichen Zusammenhang der verschiedenen Bewegungen.

Eine lokale, überregionale und internationale Tagungskultur entsteht. Tagungs- und Studienhäuser mit vielfältigen Kursangeboten an verschiedenen Orten.