Rudolf-Steiner Halde 2003/2004

Das architektonische Interesse richtet sich vor allem auf den grossen Übsaal und das Atelier, die von Rudolf Steiner als Anbau an das „scheussliche“ Haus Brotbeck entworfen wurden. Es ist das einzige Projekt von Rudolf Steiner, das nicht symmetrisch ist, da er auf das bestehende Gebäude Rücksicht nehmen wollte. Die Gestaltung der beiden Säulen auf der Westseite kann wie eine Hauptprobe für die mächtigen Säulen des Zweiten Goetheanums empfunden werden.

Das 80-jährige Gebäude wurde in den Jahren 2003/2004 grundlegend saniert. Im Zuge des Umbaues wurde die Erschliessung der einzelnen Trakte entflochten. Heute erfährt es eine rege Nutzung seiner Räumlichkeiten und ist bei Tagungsveranstaltern besonders beliebt. Als ständige Nutzung beherbergt es die Mitarbeiter der Sektionen für Schöne Wissenschaften, sowie der Sektion für Redende und Musizierende Künste, des weiteren Finanzabteilung, Teile der Personalverwaltung und nicht zuletzt das Puppentheater Felicia.

 

Kurt Remund / Susanne Böttge (Stand: Oktober 2006)