Ein Ausstellungsprojekt vom 29. September 2011 bis 7. Januar 2012
Ein großer Mythos umgibt das Goetheanum. Der aus den Tiefen der Erde aufsteigende Tempel aus Goethes Märchen scheint hier Gestalt anzunehmen. Ein Ort der ein neues Verhältnis zwischen Menschen und Göttern zu begründen sucht. Der erste Bau verbrannte in einer Silvesternacht, den zweiten Bau hat sein Architekt Rudolf Steiner nie gesehen und ist bis heute ein Fragment, ein fortwährendes Bauprojekt auf allen Ebenen. Bauschichten vieler Architekten und Jahrzehnte durchdringen einander in allen Winkeln. In den verwendeten Materialien zeigt sich das zwanzigste Jahrhundert. Der Eindruck der Gesamtgestalt deutet in eine weite Zukunft. ‹Goetheanum Einszueins› lädt Sie ein, diese begehbare Skulptur zu sehen.
Kuratorium: Johannes Nilo, Dokumentation am Goetheanum; Philipp Tok und Jonas von der Gathen, Bereich Kommunikation am Goetheanum
(www.einszueins.goetheanum.org)
Kalendarische Übersicht der Projektbausteine
Bisher beteiligte Menschen