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- Forschung - Begegnung und Austausch - Öffentlichkeitsarbeit
Forschung
- Eine soziale Phänomenologie wird betrieben, um die soziale Welt in
ihrer Entwicklung zu verstehen: Die Entwicklung der modernen
Industriegesellschaft, von der Tauschwirtschaft zur Geld- und
Fähigkeitenwirtschaft, die globalisierte Weltwirtschaft, soziale
Urphänomene usw.
- Konkrete soziale Fragestellungen, um Konzepte und Lösungsvorschläge für
aktuelle soziale Probleme zu erarbeiten. Z.B. Steuerfragen,
Finanzierung der sozialen Sicherheit, Entwurf einer Charta der
Menschenrechte für Europa usw.
- Eine Esoterik der Sozialwissenschaft. Welche wirksamen Kräfte findet man im historischen und im sozialen Geschehen? Wie kann man aus einem übersinnlichen Verständnis des Menschen die Sozialprozesse verstehen? Welche spirituellen Gesetze drücken sich im sozialen Leben aus?
Begegnung
- Das Gespräch zwischen den wissenschaftlich arbeitenden Mitgliedern der Sektion ist von großer Bedeutung. Soziale Forschung kann heute nicht mehr von Einzelnen im Elfenbeinturm betrieben werden, es braucht das Forschungsgespräch, den Austausch mit Anderen.
- Aus der anthroposophischen Arbeit sind viele praktische Einrichtungen hervorgegangen: pädagogische, medizinische, heilpädagogische, landwirtschaftliche, wirtschaftliche und landwirtschaftliche Einrichtungen, die alle mit dem anthroposophischen Sozialimpuls verbunden sind. Der Austausch für die in solchen sozialen "Modellen" tätigen Menschen ist von besonderer Wichtigkeit.
- Die Hochschule lehnt es strikt ab sich in irgendwelche politischen Angelegenheiten einzumischen, aber Mitglieder der Sektion sind auch auf politischem Felde tätig, teils in unmittelbarer parlamentarischer Arbeit, teils in außerparlamentarischer Arbeit. Bis zur Erarbeitung von Gesetzesvorlagen oder der Verbreitung der in der Erkenntnisarbeit gefundenen Ideen, sollte diese Arbeit gehen. Auch den Menschen, die in diesem Felde tätig sind, wird im Rahmen der Sektion eine Gesprächsplattform gegeben.
Öffentlichkeitsarbeit
- Die Sektion stellt ihre Arbeitsergebnisse jedermann zur Verfügung. Insbesondere in öffentlichen Tagungen werden Forschungsergebnisse vorgestellt und diskutiert.
- Viele Arbeitsergebnisse der Sektion sind in Publikationen eingemündet. Es seien hier nur einige genannt:
- Lex Bos, Leitbilder für Sozialkünstler - Jaap van der Haar (Hg.), Sucht im Jugendalter - Herbert Kretschmer (Hg.), Beiträge zur Sozialarbeit - Hans Kühn, Dreigliederungs-Zeit, Rudolf Steiners Kampf für die Gesellschaftsordnung der Zukunft - Manfred Schmidt-Brabant, Idee und Aufgabe Europas - Wilhelm Schmundt, Der soziale Organismus in seiner Freiheitsgestalt
- Stellungnahmen zu aktuellen, gesellschaftlichen Fragestellungen.
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