Schmetterlings Projekt
Landschaftsinsel mit hohem Erlebniswert
Der 12 Hektar grosse Goetheanumgartenpark bietet als Landschaftsinsel im städtischen Siedlungsraum ein letztes Refugium für eine Vielzahl von einst häufigen Schmetterlinsgarten der Kulturlandschaft
Heimat von vielen Schmetterlingsarten der Kulturlandschaft:
Die Resultate des seit 1995 laufenden Artenförderungsprojektes sind sensationell: 50 Tagfalter - und Widderchenarten, darunter 13 Rote Liste-Arten konnten festgestellt werden. Für über 30 Arten, wie dem Grossen Ochsenauge, dem Rotkleebläuling, dem Braunen Feuerfalter, dem Schachbrett u.a. mehr bieten die artenreichen Wiesen einen "Ganzjahreslebenraum", vom Ei, Raupe, Puppe bis zum Falter (Imago). Nach der Neuschaffung und Vernetzung von Magerwiesen, Trockenmauern, kargen Wegsäumen und speziellen Trockenbiotopen 1998 haben sich fünf Jahre später sieben, lange verschwundene Arten, darunter der Zwergbläuling (Cupido minimus), der Silbergrüne Bläuling (Polyommatus coridon) und das Veränderliche Widderchen (Zygaena ephialtes) am Goetheanum erfolgreich wieder angesiedelt.
Die Populationsgrössen vom Gemeinen Widderchen übersteigen die regionalen Bestände um das Hundertfache!
Als Folge der Mosaikmahd der Wiesen und durch die Schaffung von neuen Schmetterlingsbiotopen konnten die Populationen der meisten Arten gefördert werden: Im Vergleich zum ökologisch stark aufgewerteten Landwirtschaftsgebiet der Region sind beispielsweise die Bestände des Gemeinen Widderchens (Zygaeana filipendulae) am Goetheanum um das Hundertfache grösser! Vom Grossen Ochsenauge (Maniola jurtina) wurden 1995 auf der 0.5 Hektar grossen Felsliwiese 100 Falter beobachtet - 2002 waren es schon 500!
Unterstützen Sie die Schaffung von Lebensräumen für Schmetterlinge am Goetheanum mit einer Spende. Verwendungszweck: 60445/5300 Schmetterlingsprojekt
Mehr Informationen finden Sie unter: http://schmetterlinge.goetheanum.org