Das Goetheanum für das 21. Jahrhundert
Die griechischen Tempel sind Häuser der Götter, die christlichen Kirchen Häuser für Menschen, die sich zu Gott wenden, das Goetheanum entwirft ein neues Bild des Menschen.
Es wurde errichtet als kühne Vision, dass wir Menschen beginnen, uns mitverantwortlich zu fühlen für die Entwicklung der Erde. Es wurde errichtet im Echo des Ersten und im Vorhof des Zweiten Weltkrieges, zu einem Zeitpunkt, als die moderne technisierte Welt durch die Erfindung von Auto, Flugzeug, Kernspaltung und Kunststoff uns Menschen in eine neue Lebensgeschwindigkeit katapultierte.
Heute hat das Goetheanum nicht mehr in erster Linie einer Gefährdung entgegenzutreten, sondern möchte dem zur Wirklichkeit verhelfen, was unsere Zeit an Möglichkeiten des Mensch-Seins bereithält. Immer dann, wenn verschiedene Fachrichtungen, wenn Vertreter verschiedener Religionen und spiritueller Ausgangslagen am Goetheanum sich verständigen, wenn esoterische Arbeit in weltzugewandter Ernsthaftigkeit dort lebt, beginnt dieser Ort zu leuchten – immer dann, wenn das Allgemein-Menschliche zur Geltung kommt. Das Goetheanum ist das Sinnbild, ist ein Anker im Irdischen für das, was Anthroposophie will: Es ist aus Beton, dem Stoff, der dem 20. Jahrhundert sein Gesicht gab. Es blickt nach Westen, um dem alten Wort „ex oriente lux“ Gestalt zu geben. Es möchte Zentrum einer Gesellschaft sein, die sich von einer lehrenden zu einer lernenden wandelt. Es gibt kaum einen Bericht über Anthroposophie in grossen Zeitungen auf der ganzen Welt, in dem nicht das Goetheanum den Eingang bildet. Es ist wohl die bildkräftigste Aussage der Anthroposophie.
In ihm wird bis in die eigene Konstitution sichtbar, was es bedeuten kann, wenn man in allen Dingen und Erscheinungen den geistigen Grund zu suchen versucht. Die Ägyptische Kultur ist unverwechselbar durch die Pyramiden repräsentiert, das „Ich bin das Licht der Welt“ durch die Kathedralen
der Gotik. Geistige Impulse brauchen ihren physischen Anker, brauchen ein Bild. Denn durch das Bild findetes in die menschliche Erinnerung.
Kostenschätzung
Die erste Etappe betrifft die Partien von Dach und Fassade, bei denen akute Gefahren für den Bau ausgehen:
Betonsanierung
nördliche Hälfte, teilweise mit Gerüst (1. Etappe) CHF 280‘000.–
ganze südliche Hälfte mit Gerüst (1. Etappe) CHF 270‘000.–
Rest nördliche Hälfte und Westen (2. Etappe) CHF 250‘000.–
Gesamtsumme: CHF 800‘000.–
Dachsanierung
ganze nördliche Hälfte, einschl. Schiefer (1. Etappe) CHF 830‘000.–
ganze südliche Hälfte (1. Etappe) CHF 710‘000.–
ganzer Westen (2. Etappe) CHF 760‘000.–
Gesamtsumme: CHF 2‘300‘000.–
Terrassensanierung
Terrassensanierung ganze südliche Hälfte (1. Etappe) CHF 300‘000.–
Terrassensanierung nördliche Hälfte (2. Etappe) CHF 300‘000.–
Gesamtsumme: CHF 600‘000.–
Summe aller Projekte Netto CHF 3‘700’000.–
Unsere aktuelle Broschüre zu diesem Projekt zum downloaden
Für dieses Projekt suchen wir Spenden
wenn Sie für dieses Projekt spenden wollen, geben Sie bitte auf dem Überweisungsträger folgende Bezeichnung an:
60445/5419 Renovierungsvorhaben