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Die Durchchristung der Berufe

Wie schreitet der Menschheitsrepräsentant in der Erdenzivilisation?


Jahrestagung und Mitgliederversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz am Goetheanum,

Freitag, 13., bis Sonntag, 15. Februar 2009

 

An der letzten Jahrestagung richteten wir durch die Betrachtungen der Gruppe des Menschheitsrepräsentanten unsere Aufmerksamkeit auf das Wirken des Christus im 21. Jahrhundert im allgemeinen Sinn. An der diesjährigen Tagung möchten wir den Blick in die verschiedenen Lebensbereiche wenden, insofern sie durch die Arbeit des Menschen ergriffen und verwandelt werden.
Christus ist der Lehrer der Menschenliebe und als solcher schreitet er an der Seite des Menschen, in ihm die Liebe zur Handlung und zu den Mitmenschen anregend. Diese Liebe wird durch Anthroposophie befruchtet, indem sie den Zusammenhang jedes irdischen Geschehens mit dem Geistkosmos erschliesst. Rudolf Steiner schöpfte im Laufe seines Wirkens die grundlegenden Impulse für die Erneuerung und Durchchristung der Arbeisfelder aus der Geistesforschung.
Wenn sich der Bauer des Zusammenhanges von Sternenkosmos und Kuhmist bewusst wird, kann seine Liebe zur Landwirtschaft wachsen und seine Arbeit wirkt belebend, verwandelt die Natur.
Wenn sich der Lehrer als Fortsetzer dessen empfindet, was geistige Wesenheiten vor ihm am Kind getan haben, kann sein Lehrerberuf zum Sakrament werden.
Wenn der Arzt die Krankheit des Patienten als Schicksalsaufgabe betrachtet, kann ein Wille zum Heilen entstehen, der in zukünftige Inkarnationen hineinreicht.
In diesem Sinne kann in der Spannung zwischen Erde und Geistwelt jeder Beruf den Zugang für die Christuswirksamkeit in der Erdenzivilisation öffnen.
Das Kunstwerk der Gruppe des Menschheitsrepräsentanten erscheint als Urbild dieser Spannung für den ausübenden Menschen.

Clara Steinemann

Tagungsprogramm

 

Freitag, 13. Februar 2009


Terassensaal: 16 h
Delegiertenversammlung

18.30 h: Abendimbiss

Grundsteinsaal: 20 h
«Der Menschheitsrepräsentant aus der Sicht des Bildhauers.
Vom verlorenen und immer neu zu schaffenden Gleichgewicht»
,
öffentlicher Vortrag von Heinz Georg Häussler, Bad Berka (D)

Samstag, 14. Februar 2009


Grundsteinsaal: 9 h
Grundstein-Spruch
Eurythmie-Ensemble der Goetheanum-Bühne

9.30 h
Begrüssung, Franz Ackermann

9.45 h
«Die Durchchristung der Landwirtschaft. Der Koberwitzer Impuls»
Vortrag von Ueli Hurter, Montezillon

10.45 h: Pause

11.15 h: Arbeitsgruppen I


12.30 h: Mittagessen


14.30 h: Arbeitsgruppen II


15.45 h: Pause

Grundsteinsaal: 16 h
Jahresversammlung

18.30 h: Abendessen


Grundsteinsaal: 20 h
Plenum

20.50 h
Totengedenken

Sonntag, 15. Februar 2009


Terrassensaal: 8–9 h
6. Klassenstunde. Thorwald Thiersch


Grundsteinsaal: 9.15 h
«Die christliche Esoterik des Berufes»,
Vortrag von Christian Schopper, Zürich

10.45 h
Abschlussworte, Franz Ackermann

11 h: Pause

Grosser Saal: 11.30–12.30 h
Eurythmieaufführung
Musik von Jan Václav Vorisek,
Dichtung von Albert Steffen
Kairos Eurythmie Ensemble, Leitung: Ursula Zimmermann
Ärzte-Orchester Basel, Leitung: Felix Lindenmaier

Haus Ganna: 15 h
Festliche Eröffnung der Bilderausstellung zum 100. Geburtstag von Nora Anderegg «Licht und Landschaften»
Zürcherstrasse 16, Dornach

Arbeitsgruppen


«Die Durchchristung der Berufe»

Pädagogik:
Christoph Meerholz, Lehrer an der Rudolf Steiner Schule Birseck, Aesch

Medizin:
Dr. Wilpurga Keller Roth, Ärztin, Basel

Landwirtschaft:
Ueli Hurter, Landwirt, Montezillon

Heilpädagogik:
Barbara Hasselberg, Heilpädagogin, Arlesheim

Wirtschaft:
Marc Desaules, Unternehmer, Montezillon (auch in Französisch)

Eurythmie:
Beatrice Schüpbach, Eurythmistin, Dornach

Schauspielkunst, Sprachgestaltung:
Marion Lieberherr, Sprachgestalterin, Dornach

Bildende Kunst:
«Wie erkennt man die Signaturen polarisierender Kunstauffassungen in der Vergangenheit und in den gegenwärtigen Kunsttendenzen?» Heinz Georg Häussler, Bildender Künstler, Bad Berka (D)

Malen:
Esther Gerster, Malerin, Basel (auch in Französisch und Italienisch)

«Die Entstehung der Holzskulptur des Menschheitsrepräsentanten»:
Johannes Greiner, Lehrer, Aesch


Führungen während der Mitgliederversammlung:
Mirela Faldey, Kunstsammlung am Goetheanum



Tagungsinformationen


Anmeldeschluss: 30. Januar 2009

Bitte melden Sie sich sowohl für die Tagung als auch, falls gewünscht, für die Eurythmie am Sonntag, 15.2.09, 11.30 h, an.

Tagungskosten
Die Tagungskosten werden durch freie Beiträge der Teilnehmer und der Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz getragen, durch solche, die selber teilnehmen, und weitere, die durch ihre Spende anderen die Teilnahme ermöglichen. Dieser Einladung liegt ein gekennzeichneter Einzahlungsschein bei, den Sie bitte für Ihre Tagungsspende benützen wollen.
Die Tagung ist öffentlich. Sie kann auch von Nichtmitgliedern besucht werden.

Tagungsverpflegung
Angebot für einen Abendimbiss am 13.2.09, 18.30 h: CHF 16.50/ca. Euro 11,–.
Angebot für ein Mittag- und ein Abendessen am 14.2.09: CHF 33.–/ca. Euro 22,–.
Nahrungsmittelunverträglichkeiten können im Rahmen der Tagungsverpflegung leider nicht berücksichtigt werden. Ein individuelles Frühstücks- und Verpflegungsangebot während der Tagung ist ab 8 h à la Carte im Vital-Café am Goetheanum in der Wandelhalle erhältlich. www.speisehaus.ch.


Parkkarte
für die Dauer der Tagung: CHF 14.–/Euro 10,–.
Bei Behinderung bitte den Ausweis sichtbar im
Auto hinterlegen.

Bestätigung
Die Teilnahme wird durch den Versand der Tagungskarte bestätigt, zusammen mit evtl. Essensbons und Parkkarte.
Der Anmeldeschluss ist bindend, d.h. nach dem 30.1.09 können lediglich noch Restkarten für die Eurythmie am Sonntag, 15.02.09, direkt am Empfang am Goetheanum käuflich erworben werden.


Zahlungsmodus
Bitte alle Zahlungen nur mit dem beigehefteten Einzahlungsschein auf das Konto 40-33731-9 tätigen, sowohl für evtl. Tagungsverpflegung und Parkkarte als auch für einen freien Beitrag an die Kosten der Tagung.

Datenverarbeitung
Die Adressdaten werden elektronisch erfasst und
gespeichert.