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(Achtung: Es gibt einige Programmänderungen, Sie erfahren weiteres bei Veranstaltungsbeginn)

171 K

Goethes Tonlehre

als Vermächtnis des musikalischen Menschen
und die brennenden Gegenwartsfragen der Musik

Darstellungen, Hörstudien, Ausstellung, Konzerte

Manfred Bleffert

Goetheanum, 20. – 23. November 2008

Darstellungen, Hörstudien, Ausstellungen und Führungen, Übungen des Musikalischen, Gespräche, Aufführungen musikalischer und sprachlicher Werke

Unter Mitwirkung von MusikerInnen, SprachkünstlerInnen, bildenden KünstlerInnen, welche sich zu einem Emsemble einer Arbeitsgemeinschaft zur Tonlehre für diese Tagung zusammenschliessen.
Manfred Bleffert (*1950 in Altenahr/Eifel) gründete nach vielfältigen künstlerischen Studienaufenthalten in Köln, Detmold, Basel, Dornach, Alfter und Winterscheid/Eifel 1980 in Heiligenberg am Bodensee eine Plastisch-Musikalische Arbeitsund Ausbildungsstätte, die heute den Namen Arbeitsstätte für Neue Musik und Klangforschung trägt. Dort arbeitet er in der Klang- und Instrumentenforschung, an der Entwicklung einer Tonlehre und baut Instrumente.
In seiner Tätigkeit haben sich Kunst und Wissenschaft wie auch das Religiöse auf eine neue Art keimhaft verbunden; Forschung, Instrumente und seine Musikwerke sind zu einer untrennbaren Einheit zusammengewachsen - dazu gehört ebenso sein umfangreiches malerisches, zeichnerisches und bildhauerisches Werk.
Diese Arbeit gründet sich insbesondere auf seine Liebe zur Erde sowie zu Goethe und dem deutschen Idealismus. Des weiteren auf Hermann Pfrogners musikalische Forschungen und die Anthroposophie Rudolf Steiners.
In allem gestaltet sich das Streben, aus dem Künstlerischen Aufbauendes und Gesundendes für den Menschen zu entbinden.

Manfred Bleffert war zu vielen Seminaren, Kursen und Konzerten in Europa und den USA eingeladen. Seine Instrumente finden vielfältig fruchtbaren Einsatz in Kunst, Pädagogik und Therapie.

 

Donnerstag 20. November – Halde I
20:00 Uhr –
- Einführung in die Tonlehre Goethes, Manfred Bleffert
- Drommi vida p coro, Kinder- und Wiegenlieder aus aller Welt in zwölf Sprachen, Paolo Tedde, Sopran und Prof. Ricardo Leone, Piano

Freitag 21. November – Halde I
9:00 – 12:30 Uhr
I.), II.) Rudolf Steiners Impulse zu einem sich vertiefenden Hineinleben in das
Wesen des Musikalischen
15:00 – 18:00 Uhr
III.)
Gedicht an die Dauer – Peter Handke, Sprecher: J. Peter Schmidt
IV.) Die Dauer der Stille, Musikalische Werke zu p. Handke, Manfred Bleffert, fürRaumkontinuum und Tasteninstrumente.
20:00 Uhr – Konzert II – Musikalische Hinwendung zur Erde
Begegnung mit dem Wesen der Musik des 20. und des 21. Jahrhunderts Teil I
Sprache, Musik und bildende Kunst

Samstag 22. November – Halde I
9:00 – 12:30 Uhr

V.) Hermann Pfrogners Lebenswerk und die Bewusstwerdung der musikalischen Archetypen der Menschheit
VI.) Vom musikalischen Drama der Apokalypse des Johannes und demZusammenwirken aller Wesen der Künste
15:00 – 18:00 Uhr
VII.) Paulus als musikalisch sprechender Träger eines sich unaufhörlichverjüngenden und neufassenden Lebensimpulses der Menschheit
VIII.) Gemeinsamer musikalischer Abschluss
20:00 Uhr – Konzert III – Die Musik als Künderin des Kosmischen
Begegnung mit dem Wesen der Musik des 20. und des 21. Jahrhunderts Teil II
Sprache, Musik und bildende Kunst

Totensonntag 23. November – Westtreppenhaus
11:00 Uhr
– Abschlusskonzert IV – Gedenkkonzert für die Verstorbenen
Mit Werken der aktuellen Gegenwart
Sprache, Musik und bildende Kunst