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Beim „Heilpädagogischen Kurs“ im Sommer 1924 entwickelt Steiner Perspektiven für die Therapie, das Leben und Arbeiten mit Menschen mit Behinderung. Heute arbeiten ca. 550 heilpädagogische und sozialtherapeutische Einrichtung auf dieser Grundlage.
Seine Anregungen bilden den Ausgangspunkt der heute über 3500 Höfe, die nach biologisch-dynamischer Wirtschaftsweise arbeiten. Dies heisst nicht nur biologische Herstellung von Lebensmitteln, sondern auch soziale und kulturelle Faktoren im Betrieb und in der Verwertung zu berücksichtigen.
1923-1925 Neustrukturierung und Vertiefung. Gründung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft1923/1924 Während der Weihnachtstagung vom 24. Dezember 1923 bis zum 1. Januar 1924 gründet Rudolf Steiner die „Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft“. Er bildet einen Initiativvorstand mit Albert Steffen, Marie Steiner, Ita Wegman, Elisabeth Vreede, Guenther Wachsmuth und übernimmt selbst den Vorsitz. 1924 Durch Kurse Rudolf Steiners auf Bitten verschiedenster Interessenten- und Berufsgruppen entstehen weitere Kulturinitiativen: u.a.: biologisch-dynamische Landwirtschaft mit ökologischen und sozialen Bedingungen für eine Zukunft der Landwirtschaft, anthroposophische Heilpädagogik mit Perspektiven für die Therapie, das Leben und Arbeiten mit Menschen mit Behinderung und durch den „Dramatischen Kurs“ im September 1924 wird eine Erweiterung des Schauspiels und der Sprachkunst ins Auge gefasst. 1925 Durch eine intensive Vortragstätigkeit 1924, die "Anthroposophischen Leitsätze" und "Michaelbriefe" (GA 26) kommt eine Neuformulierung der Anthroposophie zustande. |



