Navigationshilfe: Herzlich Willkommen beim Goetheanum > Anthroposophische Gesellschaft > Geschichte > 1969-1989 Verbreitung und Professionalisierung

- Jörgen Smit (1916-1991) Philologe und Waldorflehrer. Leiter der Jugendsektion und der Pädagogischen Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft. Initiert am Goetheanum die „Weltlehrertagungen“ und internationale Jugendtagungen. Er verbindet verschiedenste Menschen durch seine spirituelle Integrität.
1969-1989 Ausbreitung und Professionalisierung70er Jahre Verstärkte Ausbreitung der Kulturinitiativen. Weltweit entstehen eine Vielzahl von Schulen, Höfen, Studienstätten, Ausbildungszentren, sozialpädagogische, sozialtherapeutische und heilpädagogische Einrichtungen, Kliniken, pharmazeutische und therapeutische Einrichtungen u.v.a.m., die in Anthroposophie ihre Wurzeln haben. Mit der öffentlich beachteten Gründung des „Gemeinnützigen Gemeinschafts-Krankenhauses Herdecke“ 1969 wird eine neue Entfaltungsphase eingeleitet. Parallel dazu entstehen berufsbildende Studiengänge zur Waldorfpädagogik, biologisch-dynamischer Landwirtschaft, anthroposophisch erweiterter Medizin und künstlerische Ausbildungen in allen Erdteilen. Die entsprechende Grundlagen- und Fachforschung in eigenen Instituten und an Hochschulen und Universitäten schlägt sich in wissenschaftlicher, fachorientierter und allgemein-anthroposophischer Literatur nieder.
80er-Jahre In den 80er Jahren entstehen neu anthroposophische Kulturinitiativen in sozialen Brennpunkten: Waldorfschulen und Kindergärten in Südafrika jenseits der Grenzen von Apartheid, Kulturarbeit in den Elendvierteln von Sao Paulo, Sozialarbeit im Strafvollzug, Suchttherapie, Altenpflege u.v.a.m. |



